Dienstag, 8. Juli 2014

Sizilianische Pasta mit getrockneten Marillen, Mandeln und Minze

Huhuuuu meine Lieben, hach ist es schön mal wieder einen Post vorzubereiten. Im Hause "Cherry on Top" ist Ruhe eingekehrt, der Mutterschutz bekommt mir! Ich bereite das Kinderzimmer vor, gehe baden wenns schön ist, lese Bücher wenns regnet, mache jeden Tag ein Mittagsschläfchen und ich komm endlich wieder dazu mein Gehirnschmalz für neue Rezepte zu verwenden und diese niederzuschreiben.
So geschehen bei einer sizilianischen Pasta mit frischem Bio-Gemüse, Mandeln, Minze, Kapern und getrocknete Marillen. Getrocknete Marillen haben sich zu einem fixen Bestandteil in meiner Küche gemausert, denn sie sind wunderbare Eisenlieferanten und Eisen brauchen ich und mein Baby in der Schwangerschaft besonders viel. Gleichzeitig liefern getrocknete Marillen eine Menge an Vitamin C, das meinem Körper hilft das Eisen besser aufzunehmen. Win win, würde ich mal sagen! Und wenn das alles dann noch gepaart mit Spagetti kommt, was soll ich sagen, every Baby-Mama's Heaven! ♥

Ich hab gleich einen großen Topf gemacht und eine Menge für die erste Zeit nach der Geburt eingefroren. Die Mengenangaben reichen also wohl bestimmt für 8-10 Portionen. 


Was man für einen großen Topf Pastasauce braucht...

1 rote Zwiebel, grob gehackt
6 EL Olivenöl
1 Aubergine, geschält und in Würfel geschnitten
4 Knoblauchzehen, geschält und gehackt
1 große Zucchini (oder 2 kleinere), in Würfel geschnitten
1 Fenchel, in kleine Stücke geschnitten
3 EL Balsamico
1 Kilo Tomatenpassata (oder geschälte Tomaten) + etwas Wasser
3 EL Kapern
8 getrocknete Marillen, in kleine Stücke geschnitten
3 EL Mandelsplitter
3 TL Oregano
Salz, Pfeffer
4 EL Minze, gehackt

Die Auberginenwürfel in ein Sieb geben, gut salzen und etwa 20 Minuten stehen lassen. Die Zwiebel in dem Olivenöl in einem Topf goldbraun anbraten. Danach das Salz von den Auberginenwürfel abwaschen, etwas trocken tupfen und in den Topf zu den Zwiebeln geben. Unter häufigem rühren ein paar Minuten anbraten, bis sie zusammenfallen und weich werden. Dann den Knoblauch dazu geben, nochmal 2 Minuten rösten und anschließend das restliche Gemüse, also Zucchini und Fenchel, dazu geben und ein paar Minuten mitbraten. Jetzt mit dem Balsamico ablöschen, kurz einreduzieren lassen und anschließend mit der Tomatenpassata und dem Wasser aufgießen. Kapern, Marillen, Mandelsplitter und Oregano kommen auch mit in dem Topf, gut salzen und pfeffern und für ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. 

Während die Sauce köchelt kann man sich um die Pasta kümmern, dann wird alles gleichzeitig fertig. Ein paar Minuten vor dem servieren kommt die Minze zur Sauce, nochmal abschmecken und mit ein paar EL Olivenöl verfeinern, wenn man möchte.

"For the Cherry on Top" mit frischer Minze und Mandelsplitter garnieren.

Donnerstag, 10. April 2014

Spargel-Lasagne mit Parikasauce und Dill

Der Frühling ist im Hause Cherry on Top eindeutig eingkehrt. Am Balkon sprießen schon Schnittlauch, Oregano und meine essbaren Blüten. Alles steht in vollem Saft.
Und während mein Bauch wächst und wächst, hab ich mir ein paar Wochen Auszeit von der Arbeit genommen. Und was mach ich in meiner freien Zeit? Richtig, kochen und essen! Wie zum Beispiel eine Spargel-Lasagne mit einem feinen Paprika-Dill Saucerl, verdammt lecker ist die geworden. Den Spargel hab ich für die Lasagne in kleinere Stücke geschnitten. Man könnte ihn auch ganz lassen und so in die Lasagne schichten, ich hab nur die Erfahrung gemacht, dass man die Lasagne so nicht in schöne Stücke schneiden kann.
Also los gehts mit dem Rezept...



Was man für eine 30x20 cm Auflaufform braucht...

500 g grüner Spargel, in ca. 5mm dicke Stücke geschnitten, die Spitzen ganz lassen
Olivenöl
250 g Lasagneblätter

Den Spargel in einer Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten und danach in einer Schüssel beiseite stellen.

Für die Paprikasauce:
3 EL Olivenöl
3 Frühlingszwiebel, in Scheibchen geschnitten
1 TL brauner Zucker
4 rote Paprika, entkernt und in Stücke geschnitten
1 guter Schuss Weißwein
300 ml Suppe (oder Wasser mit Suppenwürfel)
Salz, Pfeffer
1 EL Dill

Das Öl in einer Pfanne mit erhitzen. Den Zucker und die Frühlingszwiebel darin scharf anbraten. Die Paprikastücke dazu geben, die Hitze etwas reduzieren und ca. 5 Minuten schmoren lassen, immer mal wieder umrühren. Mit dem Weißwein ablösche, kurz einreduzieren lassen und dann mit der Suppe aufgießen. Ca. 1. Minuten köcheln lassen, bis die Paprika schön weich ist, danach mit der Pürierstab durchpürieren, bis eine cremige Sauce entstanden ist. Mit Salz, Pfeffer und Dill würzen und beiseite stellen.

Für die Bechamelsauce:
50 g Margarine (Alsan)
4 EL Mehl
400 ml Sojamilch
100 ml Wasser
2 TL Hefeflocken
Salz, Pfeffer, Muskat

Die Margarine in einer Pfanne schmelzen/erhitzen, das Mehl dazu geben und unter ständigem rühren eindicken lassen. Wenn die Masse beginnt Blasen zu werfen und etwas Farbe nimmt, kann man mit der Sojamilch und dem Wasser ablöschen. Die Hefeflocken dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Wenn die Bechamelsauce zu dick ist, kann man noch mit etwas Sojamilch oder Wasser strecken. Ist sie zu dünn, einfach noch einen TL Mehl dazu geben.

Für den Mandel-Guss:
150 ml Wasser
3 EL Mandelmus
2 TL Hefeflocken
Salz, Pfeffer

Das Wasser  in einem kleinen Topf erhitzen (muss nicht kochen), Mandelmus und Hefeflocken dazu geben und mit dem Schneebesen verquirlen. Würzen und etwas einreduzieren lassen, bis die Sauce andickt.

Das Backrohrauf 200 Grad vorheizen und dann wird alles in die Auflaufform geschichtet:
Zuerst kommt etwas von der Paprikasauce auf den Boden. Darauf eine Schicht Lasagngeblätter. Darauf kommt Bechamel-Sauce, dann Spargel, dann Paprikasauce und darauf kommt wieder eine Schicht Lasagneblätter. Das wird so lange fortgesetzt, bis die Auflaufform voll ist. Abschließen tut man mit einer Schicht Lasagneblätter, auf die der Mandel-Guss verteilt wird.
Für ca. 35 Minuten im Backrohr bei 200 Grad backen. Vor dem anschneiden 5 Minuten ruhen lassen.

"For the Cherry on Top" mit einem frischen, grünen Salat servieren. Als Dessert passt super das Ribisel-Sorbet von Spar Premium, super fruchtig ist das.

Montag, 24. März 2014

Rohgenuss - Michaela Russmann zeigt uns, wie man die Küche so richtig schön kalt lässt...

Meine liebe Freundin Michala Russmann - Rohkostgöttin und Mittags vor dem Hunger Retterin - hat wieder zugeschlagen: Nach ihrem von Buch "...aber  vegan" ist nun ihre neue Rohkost-Offenbarung "Rohgenuss - Wenn die Küche kalt bleibt" erschienen!


Das Kochbuch funktioniert nach Michi's altbeliebten Rezept: Man braucht ein Messer, ein Schneidbrett und Zutaten, die man in jedem Supermarkt bekommt. Einfacher gehts nicht. Und wer schon mal Michis Rohkostbrunch, einen ihrer Workshops oder ihren Mittagstisch in der Biowerkstatt besucht hat, weiss, dass einfach auch gut sein kann. 

Bei der Entstehung des Kochbuches war ich ja quasi Zeitzeugin, hüstel. Wenn ich zu Mittag meinen schwangeren Wanst wieder mal in der Biowerkstatt voll geschlagen hab, sah man die Michi in letzter Zeit immer mit irgendwelchen Zutaten oder einfach total hübsch aussehenden Gerichten (die man nicht probieren durfte) ins hintere Kämmerlein verschwinden. Denn wenn man mitten im Mittagsgeschäft nicht noch schnell ein paar Rezepte fürs neue Buch ablichten könnte, wär das Leben ja fad oder? Für die Michi scheint es jedenfalls so zu sein. :)

In dem Buch findest du zum Beispiel Rezepte für Salat-Knoblauchcremesüppchen, Lasagne nach grüner Art und wunderbare Schokowürfelchen, in die ich am liebsten gleich reinbeißen möchte.




Wenn du aus Wien bist und ein paar von Michis Kreationen kosten möchtest, dann komm doch am Donnerstag zur Buchpräsentation in die Biowerkstatt. Mich findet man bei diesem Event jedenfalls in der Nähe der besagten Schokowürfel, die ich mit ein wenig Ellbogentechnik zu verdeidigen werd wissen, hihi.

Die Fotos und den Film zu dem Buch wuden von Michis Göttergatten Jochen Russmann geschossen, eine tatkräftige Familie sind die Russmanns, das sag ich euch. Das Studio, in dem die Aufnahmen gemacht wurden, kann man bei der Buchpräsentation übrigens auch besichtigen.

Dienstag, 11. März 2014

Mexikanisch gefüllte Ofen-Süßkartoffel mit Ananas und Guacamole

Meine Lieben, ich entschuldige mich für meine lange Abwesenheit, aber - zu meiner Verteidigung - es gibt eine wirklich gute Entschuldigung: Ich habe - um bei der Sprache der Köche zu bleiben - einen Braten in der Röhre. Die damit einhergehede Übelkeit und plötzliche Abneigung gegen eigentlich zutiefst verehrte Lebensmittel haben es mir in der Kreativwerkstatt echt schwer gemacht. Aber jetzt gehts mit wieder gut und ich werde mich bemühen, euch wieder mit Rezepten zu versorgen, auch wenn mir das wohl nicht mehr so oft gelingen wird wie in der Vegangenheit. Die Ideen sprudeln jedenfalls wieder und das find ich grade sehr schön. 

Aber jetzt zu den Süßkartoffeln, die mir das gestrige Abendmahl so...nun ja...versüßt haben. Ich hab die das erste Mal einfach ins Backrohr geschmissen und mein Gott werden die weich und süß und gut und einfach mmmmhhhhh.....
Gefüllt hab ich die Ofenkartoffeln mit einem mexikanischen Ragout aus Zwiebel, Champignons, Ananas und Bohnen. Guacamole oben drauf. Perfekt!

Die Fotos hat mein Schatz übrigens mit meinem neuen tollen Objektiv gemacht, das ich von besagtem zu Weihnachten bekommen habe. Ein 50 mm Fixbrennweite Objektiv ist das.


Was man für 2 große Portionen braucht...

4 Süßkartoffeln (oder 2 große), gut waschen
3 EL Olivenöl
1 rote Zwiebel, grob gehackt
250 g braune Champignons, in Stücke geschnitten
1 EL Tomatenmark
ca. 3cm dickes Stück einer Ananas, geschält und in Stücke geschnitten (oder 1/2 Dose, abgetropft)
1 Dose Kidneybohnen, abgespült und gut abgetropft
1 TL Chili con Carne-Gewürz (ich find das von Schuhbeck voll gut)
1/2 TL Pimenton de la vera (geräuchertes Paprikapulver, mild)
75 ml Wasser
Salz
3 EL Petersilie, gehackt (+ etwas zum garnieren)
Saft 1/2 Zitrone
etwas Olivenöl zum beträufeln

1 reife Avocado
Saft 1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer

Die Süßkartoffeln auf ein Backblech legen und für 45 bis 60 Minuten (je nach Größe der Kartoffel) im Backrohr bei 200° backen.
In der Zwischenzeit hat man genug Zeit um die Guacamole und die Füllung zu machen:
Für die Guacamole die Avocado mit dem Zitronensaft, Salz und Pfeffer zermantschen und abgedeckt kalt stellen.
Für die Füllung eine Pfanne mit dem Olivenöl erhitzen und die Zwiebel darin kräftig, mittelbraun anbraten. Die Champignons dazu geben und mitbraten, bis sie Wasser lassen. Jetzt kommt das Tomatenmark dazu, kurz mitrösten und anschließend die Ananasstückchen, Bohnen, Gewürze, Salz und Wasser dazu geben. Für mindestens 15 Minuten köcheln lassen (Temperatur reduziert) und immer mal umrühren. Zum Schluss mit der Petersilie und dem Zitronensaft abrunden.


Wenn die Süßkartoffeln durch sind, kann man sie aus dem Backrohr auf einen Teller legen (Achtung: superheiß), in der Mitte auseinander schneiden, aber nicht ganz durch. Dann kommen ein paar großzügige EL von der Füllung in die Mitte und darauf ein Klecks von der Guacamole. 


"For the Cherry on Top" mit Petersilie garnieren und Olivenöl beträufeln.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Erbsenquiche mit Balsamico-Champignons und getrockneten Marillen

Meine Quicheform hat sich letztens bei mir beschwert, dass ich sie so lange schon in der Ecke hab liegen lassen. Da hat sie mir schon ein bissl leid getan und ich hab sie prompt mit einer superleckeren Erbsenmasse mit Muskat, Petersilie und Limette gefüllt. Darauf hab ich in Balsamico karamellisierte Schwammerl und getrocknete Marillen gegeben. Einfach fantastisch!
Und ich gebs zu, ich hab diesmal einen fertigen Mürbteig genommen, einfach keine Zeit gehabt den selber zu machen. Zudem grinst einen das Vegan-Zeichen auf vielen Tante Fanny - Teigen seit kurzem an, das muss doch mit einem Einkauf belohnt werden. Und der Teig ist auch echt lecker.


Was man dafür braucht...
...für eine etwas kleinere Auflaufform (3-4 Portionen)

500 g Erbsen, TK
1 Zwiebel, gehackt
1 EL Margarine
1 EL Olivenöl
1 Prise brauner Zucker
100 ml Suppe (oder Wasser mit veganem Suppengewürz)
100 ml Sojamilch
2 EL geriebene Mandeln
2 TL Kapern
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
2 EL Petersilie
Saft 1/2 Limette

200 g Champignons, in Scheiben geschnitten
3 EL Olivenöl
5 getrochnete Marillen (Aprikosen), in sehr kleine Stücke geschnitten
2 EL Balsamico
2 EL Wasser
Salz, Pfeffer
1 TL vegane Worcestershiresauce

1 Packung veganer Mürbteig (zb. von Tante Fanny) oder selbstgemacht (hier mein Rezept).

Die Erbsen 2,3 Minuten in einem Topf kochen und abgießen. Topf wieder auf die Herdplatte und Zwiebel, Margarine, Öl, und Zucker goldbraun anrösten. Nun kommen die Erbsen dazu (2,3 EL zurück behalten), sowie die Suppe, Sojamilch, Salz, Pfeffer, Muskatnuss und die geriebene Mandeln. Gut umrühren und ein paar Minuten köcheln lassen. Nun mit dem Pürierstab alles zu einer relativ homogenen Masse pürieren. Kapern und die zurückbehaltenen Erbsen unterrühren und mit dem Limettensaft abschmecken. Eventuell nochmal nachsalzen.

Das Backrohr auf 175° Umluft vorheizen.

Nun zu den Champignons:
Eine Pfanne auf den Herd stellen und das Öl erhitzen. Die Champignons darin scharf von allen Seiten anbraten. Die getrockneten Marillen dazu geben, kurz mitrösten und dann mit Balsamico und Wasser ablöschen, einreduzieren lassen. Salz, Pfeffer und Worcestershiresauce dazu geben.

Eine Auflaufform mit Olivenöl ausfetten und den Mürbteig schön in die Form legen, Ränder abschneiden. Jetzt kommt die Erbsenmasse in die Auflaufform und darüber werden die Champignons verteilt. Großzügig Olivenöl darüber träufeln und dann für ca. 25 Minuten im Ofen backen.


"For the Cherry on Top" mit Vogerlsalat und Zwetschkenchutney servieren.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Schnell eingelegte Gurken (oder anderes Gemüse)

Du suchst noch ein nettes Geschenk für die Schwiegermutter oder ein Mitbringsel zur Silvesterparty bei Freunden? Leg doch selber Gemüse ein, das geht super schnell, schmeckt fantastisch und kommt total gut an! Zugegeben sind Gurken momentan nicht gerade in Saison, das Rezept hab ich auch schon im Herbst zubereitet. Man kann genau so aber auch viele andere Gemüsesorten einlegen. Zum Beispiel Kürbis oder Kraut, die man aber vorher bissfest blanchieren muss. Zucchini oder bissfest vorgekochte Karotten und Pastinaken schmecken so eingelegt bestimmt auch wunderbar!


Was man dafür braucht...

1 großes Einmachglas (oder 2 kleinere)
1 Salatgurke, geschält, entkernt und in kleine Halbkreise geschnitten)
2 Dillzweige

Die Gurken und die Dillzweige in das Einmachglas geben.

Für den Sud...

2 TL Salz
3 EL brauner Zucker
1/2 Zwiebel, grob gehackt
2 TL Senf (Enstragon)
1 TL weiße Pfefferkörner
1/2 TL Pimentkörner
6 El Spargelessig (oder Apfelessig)
2 Lorbeerblätter
200 ml Wasser
2 EL Dill, gehackt


Alle Zutaten in einem Topf zusammenmischen und kurz aufkochen lassen, so dass sich Senf und Zucker im Sud auflösen. Wenn der Senf klumpt, kann man mit einem Schneebesen nachhelfen. Jetzt den heißen Sud über die Gurken gießen und das Glas verschließen.
Da das Gemüse duch diesen Vorgang nicht 100% konserviert wird, halten die Gurken jedenfalls 10 Tage im Kühlschrank. Solange wird man sie aber eh nicht haben, weil sie einfach zu gut schmecken!

"For the Cherry on Top" den Deckel des Einmachglases mit einem netten Stück Stoff bespannen.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Farfalle mit Radicchio und Walnüssen

Radicchio ist ein toller Wintersalat, aber daraus kann man nach italienischer Tradition nicht nur Salat machen, sondern auch sensationelle Pasta-Gerichte. Der fein-bittere Radiccio passt wunderbar zu Walnüssen und den süßlichen Schalotten, einfach herrlich. Zu einem Creme-Saucerl gebunden mit Mandelmus, schmackofatz!



Was man für zwei große Portionen braucht...

200 g Farfalle (oder andere vegane Pasta)
2 Schalotten, fein gehackt
2 TL brauner Zucker
3 EL Olivenöl
250 g Radicchio, gewaschen und in kleine Stücke geschnitten
200 ml Wasser
1 TL Kapern
1 Hand Walnüsse, grob gehackt
2 EL Balsamico
Salz, Pfeffer
1 EL Mandelmus
2 EL Petersilie
 
Das Nudelwasser aufsetzen, zum kochen bringen, salzen und die Farfalle darin al dente garen.
 
In der Zwischenzeit die Schalotten und den Zucker mit dem Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und goldbraun karamellisieren lassen. Die Radiccio-Stücke dazu geben, scharf anbraten, bis der Salat in sich zusammenfällt. Dann mit 200 ml Wasser aufgießen, ich hab das vom Nudelwasser abgeschöpft, das enthält etwas Särke und bindet die Sauce. Es kommen auch die Kapern, die Walnüsse, Salz, Pfeffer und Balsamico dazu. Ein paar Minuten einreduzieren lassen und dann mit dem Mandelmus abbinden. Das Mandelmus bindet die Sauce, wenn man die sie kurz aufköcheln lässt.
 
Die Nudeln abseihen und gleich in die Pfanne zur Sauce geben. Die frische Petersilie dazu geben, alles gut vermischen und sofort servieren.
 
"For the Cherry on Top" mit ein, zwei kleinen Radicchio-Blättern (von innen) und einer Walnuss garnieren.