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Mittwoch, 27. August 2014

Schoko-Zucchini Zopf

So mein heutiges Motto lautet: Wartest du noch oder bäckst du schon?
Mein Baby ist nämlich schon überfällig, dem gefällts im Bauch von der Mama. Aber mal ehrlich, bei dem Wetter würd ich auch nicht raus kommen wollen.
Jeeedenfalls töte ich meine Langeweile mit backen. Im Gemüsekisterl war eine Zucchini drin und da hab ich doch gleich einen Schoko-Zucchini Kuchen daraus gemacht. Pure Saftigkeit das Backwerk!


Was man dafür braucht...

270 g Zucchini, fein geraspelt
80 ml Öl (Sonnenblumen oder Raps)
180 g brauner Kristallzucker
2 TL Vanillezucker (oder eine Schote)
7 EL Sojajoghurt natur
1 Leinsamen-"Ei" (1 EL Leinsamenschrot + 3 EL Wasser kurz aufquellen lassen)

120 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
60 g Kakaopulver
1 Prise Salz
1/2 TL Zimtpulver

1/2 Tafel Edelbitterschokolade, in kleine Stücke gehackt

Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen und eine Kuchenform (Zopf oder Kasten) einfetten und mehlen.
Die Zucchini, Öl, Zucker, Vanillezucker, Joghurt und Leinsamenei in einer Schüssel verrühren.
Die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Natron, Kakaopulver, Salz und Zimt) in einer Schüssel vermischen und dann zu den feuchten Zutaten geben. Mit einem Mixer alles gut durchrühren und zum Schluss die Schokostückchen unterheben.

Den Teig in die Kuchenform füllen und ca. 50-55 Minuten im Backrohr backen, wenn man einen Zopf macht. In der Kastenform würde es noch 10-15 Minuten länger dauern.

"For the Cherry on Top" mit Staubzucker bestreuen und in meinem Fall mit wehenförderndem Tee servieren, hihi.

Montag, 22. Juli 2013

Zitronenmuffins mit Pinienkernen und gezuckerten Blüten

Im Hochsommer steht mir der Sinn eher nach fruchtigen, leichten Desserts. Da sind mediterrane Zitronenmuffins mit Pinienkernen genau das richtige. Für die super-Saftigkeit hab ich die Muffins mit einem Zitronensaft-Staubzuckerguss getränkt. Zur Deko hab ich bei "Henzls Ernte" in der Kettenbrückengasse gezuckerte Blüten gekauft. Die nette Dame dort macht die auch vegan mit Gummi arabicum. Mein nächstes Projet: Lernen, wie man das selber macht!


Was man für 6 Muffins braucht...
 
125 g Margarine, weich
160 g Sojajoghurt
90 g brauner Zucker
125 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
3 EL Pinienkerne
Abrieb 1 1/2 Zitronen

Das Backrohr auf 180°C vorheizen.
Die Margarine mit dem Mixer in einer große Schüssel aufschlagen. Das Sojajoghurt dazu geben und vermixen. Jetzt kommen in zwei Schritten die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver, Salz) sowie die Zitronenzeste dazu und alles mit dem Mixer homogen vermixen. Die Pinienkerne zum Teig geben und mit einem Löffel unterheben.
Die Masse gleichmäßig in sechs Muffinförmchen verteilen und im Backrohr ca. 23 Minuten backen und dann abkühlen lassen. Mit der Stricknadel kann man einen Test machen, ob sie schon durch sind: Einfach rein stechen, raus ziehen. Wenn Teig daran hängen geblieben ist, brauchen sie noch.
 
Für den Guss...

30 ml Zitronensaft
30 g Staubzucker

Staubzucker mit Zitronensaft verschlagen, so dass der Zucker ganz aufgelöst ist. Mit einem Zahnstocher ein paar mal in jeden Muffin stechen und die Flüssigkeit langsam darüber leeren. Dann pickt man noch eine kandierte Blüte drauf, schaut sehr hübsch aus.
 
"For the Cherry on Top" mit Staubzucker bestreuen.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Erdbeer-Tiramisu

Letztes Wochenende hatte mein Schatz Geburtstag und natürlich darf er sich dafür jedes Jahr einen Kuchen wünschen. Dieses Jahr fiel die Wahl auf ein Erdbeer-Tiramisu. Das hat mich kurzfristig in eine kleine Krise gestürzt, denn ich muss ehrlich zugeben, da hatte ich mich zuvor noch nicht dran getraut. Selten aber doch, griff ich dann auf die Internet-Recherche zurück und hab ein wunderbares Rezept von "eat this" gefunden, an das ich mich bei dem Rezept zu meinem Erdbeertiramisu angelehnt habe.
Das Tiramisu hat supertoll angezogen, es war total cremig, aber schnittfest, wie man in dem Bild sieht. Perfetto!


Was man dafür braucht...
(Das Rezept ist für eine Auflaufform etwa der Größe 30 x 20 cm)

250 g Seidentofu
200 ml Mandelcuisine (oder Sojacuisine)
250 g Margarine (Alsan)
7 EL brauner Zucker
1 EL Rum
2 EL Zitronensaft
1 TL Blütenhäubchen von Sonnentor
200 g Erdbeeren, gewaschen und in kleine Stücke geschnitten

120 ml Espresso
30 ml Rum
ca. 200 g Zwieback (ohne Ei und Milch zB. von Feldbacher)

Dunklen Kakao zum bestreuen

Die Margarine schmelzen und mit allen anderen Zutaten des oberen Teiles (außer die Erdbeeren) in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu einer homogenen Masse verquirlen. Wichtig ist, dass die geschmolzene Margarine komplett in der Masse aufgelöst wird. Danach die Erdbeeren dazu geben und mit einem Löffel nochmal gut durchmischen. Die Masse ist sehr flüssig, das gehört so.

Den Rum und den Espresso zusammen mischen. Die Auflaufform herrichten. Als erste Schicht den Zwieback Stück für Stück von beidem Seiten in die Espresso-Rum Mischung tunken und in die Auflaufform schichten. Dann kommt die Hälfte der Creme über die Zwieback-Schicht. Darüber kommt wieder eine Schicht Zwieback (natürlich in Espresso-Rum getunkt). Darauf kommt die letzte Hälfte der Creme. 
Jetzt wird die Auflaufform mit Frischhaltefolie gut abgedeckt und im Kühlschrank kalt gestellt (für mindestens  8 Stunden, am besten macht man das Tiramisu am Vortag).


"For the Cherry on Top" mit Kakao bestreuen. Das Herz und der "29er" sind noch mit Sonnentors Blütenhäubchen besteut.

Mittwoch, 3. April 2013

Pinienkerncupcakes mit Heidelbeerfrosting

Das Kapitel Heidebeerfrosting hat sich zu Beginn als ein nicht besonders erfolgreiches herausgestellt: Ich wollte eigentlich ein Heidebeer-Vrischkäse Frosting machen und dazu den Soyananda-Rahmfrischkäse verwenden, weil der ja wirklich sehr frischkäsig schmeckt. Nun ja, zu einem Frosting lässt sich der Gute nicht verarbeiten, da er beim verschlagen mit Margarine gerinnt *heul*. Vielleicht wage ich mal einen weiteren Versuch eines Vrischäse-Frostings mit dem Produkt von Tofutti.
Letztes Wochenende bin ich dann aber aus der Not heraus auf eine Heidebeer-"Butter"creme umgeschwenkt, ganz einfach, weil es das einzige war, das ich noch daheim hatte. Hat aber auch wunderbar geschmeckt. Pinienkerne und Heidebeeren passen vorzüglichst zusammen, muss ich sagen.


Was man für 12 Cupcakes braucht...

180 g Mehl
1,5 TL Natron
0,5 TL Backpulver
2,5 EL Leinsamenschrot
110 g brauner Zucker
1 TL Vanillezucker
190 ml Sojamilch
130 g Nussmus (ich hab ein 4-Nuss Mus verwendet (Hasel-, Erd-, Mandel- und Macadamianuss)
20 g Rapsöl
125 ml Sojajoghurt
100 g Pinienkerne

Das Backrohr auf 180° vorheizen. Ein 12er Muffinblech mir Förmchen auslegen.
Die Pinienkerne in einer Pfanne (ohne Öl) leicht hellbraun anrösten und beiseite stellen.
Die trockenen Zutaten (Mehl, Natron, Backpulver, Leinsamen, Zucker, Vanillezucker) werden in einer Schüssel vermischt. Die feuchten Zutaten (Sojamilch, Nussmus, Rapsöl, Sojajoghurt) mit dem Mixer in einer größeren Schüssel verschlagen. Dann kommen die trockenen Zutaten in zwei oder drei Etappen zu den feuchten Zutaten und dazwischen mit dem Mixer immer alles gut vermixen. Jetzt noch die Pinienkerne unterheben (ein paar kann man für die Deko zurückbehalten). Jetzt die Masse zu zwei Drittel in die Förmchen geben und bei 180° für 20 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen.

Was man für das Heidelbeerfrosting braucht...

80g Margarine (Alsan)
70g Kokosöl (ist in unseren Breitengraden fest, gibts im Bioladen oder Reformhaus)
70g Staubzucker
1 TL Vanillezucker
3 EL Heidelbeeren (TK (aufgetaut) oder frisch)
1 TL Zitronensaft

Die Margarine, Kokosöl und Staubzucker schaumig schlagen. Vanillezucker, Heidebeeren und Zitronensaft dazu geben, nochmal durchmixen. Nun entweder mit einem Buttermesser dekorativ auf die Cupcakes-Böden streichen oder einen Spritzbeutel verwenden.

"For the Cherry on Top" mit ein paar Pinienkernen dekorieren.

Freitag, 22. Februar 2013

Birnencrumble mit Vanille und Calvados

Also, ich mach ja bei der diesjährigen Jamie Oliver - Food Revolution in Wien mit. Da hab ich mir gedacht, ich stöbere doch auch mal wieder durch seine Online-Rezepte, vielleicht finde ich da was tolles zum veganisieren. Und da bin ich doch prompt fündig geworden. Seinen  "best-ever fruit crumble" hab ich doch glatt in einen veganen Birnencrumble mit Vanille und Calvados verwandelt. Soooo lecker ist der und genau das richtige für den Winter. Denn leicht ist die Geschichte nicht gerade..


Für den Crumble (ca. 6 großzügige Portionen)...

310 g Vollkornmehl (oder normales Weizenmehl, ist nicht so tragisch)
170g Margarine (Alsan)
130 g Rohrzucker
1 Prise Salz

Das Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel zusammenmischen. Dann die kalte Margarine in grobe Stücke schneiden und zu der Mehlmischung gegeben. Die Margarine wird nun mit den Fingern unter die Mehlmasse zermürbt, so dass grobe und feine Streusel entstehen. Es sollte keine reine Margarine mehr übrig sein, alles sollte mit Mehl abgebunden sein. Einstweilen kühl beiseite stellen.


Für die Füllung...

120 ml Wasser
120 g Rohrzucker
6 Birnen, geschält und in Stücke geschnitten
1 Vanilleschote
1 Schuss Calvados
Saft 1 Zitrone
Zeste 1/2 Zitrone

Das Backrohr auf 200 ° vorheizen. Das Wasser und den Rohzucker in einem Topf zum kochen bringen. Die Birnenstücke; das ausgekratzte Vanillemark und die ganze Schote sowie den Calvados dazu geben und für etwa 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Dann kommt der Zitronensaft und die Zeste dazu. Alles nochmal gut durchrühren und dann die Vanilleschote wieder rausnehmen.

Jetzt werden die Birnen inklusive Saft in eine flache Auflaufform gefüllt. Dann nimmt man die Streusel (Crumble) und verteilt sie über den Birnen, so dass in der Mitte mehr Crumble-Teig ist als am Rand. Es sollte in der Mitte so ein kleiner Hügel entstehen. So karamellisiert der Saft am Rande der Auflaufform und in der Mitte ist es schön teigig.
Den Crumble für ca. 25 bis 30 Minuten im Ofen backen und anschließend warm servieren (Puderzucker nicht vergessen!). Er schmeckt aber auch noch kalt am nächsten Tag zum Frühstück. Auch das hab ich für euch schon erprobt!


"For the Cherry on Top" mit einem Klecks veganem Vanillejoghurt oder veganem Vanilleeis servieren.

Dienstag, 29. Januar 2013

Maroni-Cupcakes

Endlich bin ich wieder mal dazu gekommen, eine neue Cupcakes Kreation auszubrobieren: Maronicupcakes auf einem Kaottenkuchenboden. Die schmecken einfach himmlisch! Ich persönlich würde den Cupcake ja mit einer großen Tasse Easrl Grey verschmausen, die Kombi ist genial!


Als Boden...

...hab ich das Rezept für den Karottenkuchen aus Skinny Bitch in the Kitch genommen, das uns Claudia von Totally Veg! dankenswerterweise bereits in Gramm und ml übersetzt hat!
Ich mach die selbe Menge und teile es in Muffinförmchen auf (Muffinförmchen ins Muffinblech geben und ca. zu 2/3 mit Teig anfüllen, der geht nämlich noch ganz schön auf). Es werden meistens 10 bis 11 Cupcakes. Als Backzeit im Ofen reichen aufgrund der kleineren Portionen ca. 25 Minuten aus.

Im Teig ersetze ich den Vanillezucker mit einer Vanilleschote, weils bei mir einfach nicht vanillig genug sein kann. Einfach die Vanilleschote der Länge nach mit einem scharfen Messer aufschneiden und die klitzekleinen Samenkörner mit dem Rücken des Messers rauskratzen und zu dem im Rezept geschilderten Karottengemisch geben.


Was man für die Maroni-Creme braucht...

80 g Margarine (Alsan)
70 g Staubzucker
1 TL Vanillezucker
125 g Kastanienreis
1 TL Rum
2 EL Preiselbeermamelade

Die Margarine ca. 15 Minuten vor dem verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen.
In einer Schüssel die Margarine mit dem Staubzucker und dem Vanillezucker mit einem Mixer schaumig schlagen. Dann den Kastanienreis und den Rum dazu geben und zu einer homogenen Creme vermixen. Die Creme mit einem Spritzbeutel vorsichtig auf die ausgekühlten Cucpcakes-Böden drappieren.


"For the Cherry on Top" mit einem Teelöffel eine kleine Mulde in der Creme machen und etwas Preiselbeermarmelade rein setzen.

Freitag, 25. Januar 2013

Mandelmus-Muffins

Mein momentanes neues Lieblings-Lebensmittel: Mandelmus. Was man damit alles machen kann, faszinierend! Von Spagettisaucen bis Muffins! Ich bin begeistert. Und die Verkoster meiner Muffins warens auch!

Was man dafür baucht (12-15 Muffins)...

240 g Weizenmehl
150 g brauner Zucker
2 TL Natron
1 TL Backpulver
3 EL Leinsamenschrot
1 TL Vanillezucker
250 ml Sojamilch
175 g Mandelmus
25 g Rapsöl
180 g Sojajoghurt

Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen und eine Muffinblech (mindestens 12) mit Förmchen auslegen.
Das Mehl, Zucker, Natron, Backpulver, Leinsamenschrot und Vanillezucker in einer Schüssel zusammenmischen. In einer größeren Schüssel die Sojamilch, Mandelmus, Rapsöl und Sojajoghurt mit dem Mixer verquirlen. Nun in zwei oder drei Schritten die trockenen Zutaten zu den flüssigen Zutaten geben und den Teig schön glatt mixen.
Die Muffinförmchen zu etwa 3/4 mit dem Teig befüllen und 20 bis 23 Minuten bei 180 Grad in Backofen backen.

"For the Cherry on Top" mit etwas Staubzucker bestreuen.

Montag, 7. Januar 2013

Palatschinken

Oh du liebe Kindheitserinnerung! Ich sitz am Tisch und meine Mama schwingt mir eine Palatschinke nach der anderen aus der Pfanne auf meinen Teller. Ich such mir meine Lieblingsmarmelade des Tages aus, einrollen und los gehts. Besser gehts nicht!


Was man für ca. 6 Palatschinken braucht...

450 ml Sojamilch
230 g Weizenmehl
1 Prise Salz
1 EL brauner Zucker
4 EL Öl (Raps oder Maiskeim)
ev. etwas Vanillezucker

Margarine (Alsan) zum rausbacken
6 EL Marmelade (im Bild: Ribiselmarmelade)
Staubzucker

Sojamilch, Mehl, Salz, Zucker und Öl in einer Schüssel mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig schlagen. Eine beschichtete Pfanne auf den Herd und volle Pulle aufdrehen. Etwas Margarine rein geben, schmelzen und schön verteilen. Mit einem Schöpfer den Teig in die Pfanne zu einem flachen Fladen gießen. Kurz anbräunen lassen, dann mit dem Pfannenwender vorsichtig umdrehen. Wenn die Palatschinke picken bleibt, hilft es, wenn man die Ränder mit dem Pfannenwender etwas abfährt. Nochmal auf dieser Seite anbräunen lassen und fertig. Auf den Teller damit, mit 1 EL Marmelade bestreichen und einrollen.

"For the Cherry on Top" mit Staubzucker bestreuen.

Montag, 3. Dezember 2012

Himbeerschüsserl mit Schneehaube

Letztens hab ich mit Miss Totally Veg! bei einer unseren Telefonkonferenzen besprochen, dass man Blätterteig ja eigentlich immer essen kann. Blätterteig ist sogar so gut, dass man ihn gemeinsam mit Blätterteig an Blätterteig, gefüllt mit Blätterteig essen kann! Von diesem ganzen Gerede hab ich so einen Gusto bekommen, dass ich mir gleich ein neues Blätterteig-Dessert überlegt hab. Perfekt als Nachspeise für ein Weihnachtsessen sind meine kleinen Schüsserl mit Himbeerfüllung und Vanille-Schneehäubchen. Sie schmecken so ähnlich wie Cremeschnitten, kennt ihr die? Yuummmm!


Was man für 6 Portionen braucht...

1 Rolle Blätterteig
30 Himbeeren (TK oder frisch)
braunen Zucker
Vanillezucker
Margarine
etwas Sojamilch

Das Backrohr auf 200° vorheizen. Den Blätterteig aus der Packung rollen, das Backpapier dran lassen und mit der Teigseite auf ein extra Blatt Backpapier legen (jetzt ist oben und unten Backpapier). Nun mit dem Nudelholz den Blätterteig noch etwas ausrollen. Nun aus dem Teig 6 Kreise mit einem Durchmesser von etwa 12 cm ausstechen, das hab ich einfach mit einem 12 cm Durchmesser Schüsserl gemacht. Dann nimmt man einen Teigkreis und legt ihn vorsichtig in ein Muffinblech. Nach unten in die Ecken vorsichtig andrücken und die oberen Ränder etwas nach unten drücken. Wenn das mit alles sechs gemacht ist, kommt als erstes etwas brauner Zucker (max 1/2 TL) in jedes Teigschüsserl. Darauf folgt eine Flocke Margarine, darauf folgen pro Schüsserl 5 Himbeeren. Auf die Himbeeren kommen zum Abschluss etwas Vanillezucker, max. wieder 1/2 TL und die Ränder des Blätterteiges werden mit etwas Sojamilch bepinselt. Jetzt wird das ganze zwischen 12 und 15 Minuten im Backrohr gebacken.

TIP: Wenn du gefrorene Himbeeren verwendest, empfiehlt es sich, die vorher schon aus dem Tiefkühler zu nehmen, Ich habs mit gefrorenen gemacht und die einfach so rein gegeben. Sie sind auf jedenfall weich und saftig geworden, aber nicht miteinander zerkocht, so wie ich es mir erhofft habe. Ich hab die Himbeeren dann einfach mit dem Stiel von einem TL miteinaner etwas verrüht, das hat auch gut finktioniert!

TIP: Beim Austechen bleibt noch etwas Blätterteig übrig, auf keinen Fall wegschmeißen! Am besten irgendwie eindrehen oder zusammenwutzeln und mitbacken. Warm essen! :)

Und so schaut das Schüsserl dann aus, bevor die Schneehaube drauf kommt:


Für die Schneehaube hab ich meine albewährte, verdammt leckere Vanillecreme verwendet, das Rezept findest du hier. Ich hab hier aber statt dem Rum Zitronensaft verwendet und das Sahnesteif hab ich weg gelassen, hat auch so funktioniert. Es empfiehlt sich im Übrigen die Creme als erstes zu machen, sie sollte noch etwas im Kühlschrank durchziehen!

"For the Cherry on Top" das Schneehäubchen auf das Himmbeerschüsserl setzen und mit Zitronenzeste (Bio!) sowie Staubzucker behübschen.

Freitag, 2. November 2012

5-Minuten Erdbeertascherl

Als gute Hausfrau *hüstel* will man seinen Gästen immer ein kleines Schmankerl anbieten. Blöd ists nur, wenn die Gäste kurzfristig kommen oder man lieber eine Folge "Sex and the City" schauen will, als einen Kuchen zu backen. Will man trotzdem gut da stehen, "bäckt" man meine 5-Minuten Erdbeertascherl. Einfacher gehts nicht. Geht auch mit Himbeeren, Pfirsichern, Äpfeln, Birnen, oder anderem Hokuspokus und schmeckt garantiert jedem!
PS: Es empfiehlt sich generell IMMER eine Rolle Blätterteig zu Hause zu haben!


Was man für 8 Tascherl braucht...

1 Rolle veganen Blätterteig (zB. Dinkelblätterteig von Ja!Natürlich bei Billa oder Merkur)
250 g Erdbeeren
2 TL Vanillezucker
1 EL Staubzucker

Das Backrohr auf 200 Grad vorheizen und den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen. Die Erdbeeren in kleine Stücke schneiden und mit dem Vanillezucker und Staubzucker gubt vermischen. Man kann auch etwas Zitronenzeste dazu geben, wenn man mag.
Den Blätterteig auf einem Backblech ausrollen und in acht Teile Schneiden (einmal längs, dreimal der Breite nach durchschneiden). auf die untere Hälfte eines jeden Blätterteig-Rechtecks einen guten Löffel Erdbeeren geben, die andere Hälfte darüber schlagen und die Enden mit einer Gabel zudrücken. Die Stücke etwas verteilen, so dass sie beim Backen nicht zusammenkleben. Für ca. 15 Minuten im Backrohr backen, wer die Tascherl etwas dünkler, knuspriger mag, kann sie noch 2-3 Minuten länger drin lassen.

Andere Kombinationen: Himbeeren mit Minze, Birnen mit Thymian oder Pfirsich mit Rosmarin für die ganz gefinkelten! :)

"For the Cherry on Top" mit Staubzucker bestreuen.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Schokoladentorte mit Vanillecreme und Kirschen

Lange hab ich gebraucht um endlich die - für mich - perfekte Vanillecreme zu kreieren. Nicht zu schwer und buttrig sollte sie sein, fluffig aber dennoch stabil und cremig. Finally hab ich es nun geschafft meine sehr hohen Erwartungen an eine Vanillecreme zu erfüllen. Ich hab sie dann gleich auf eine Schokotorte gepappt und Kirschen für das gewisse Etwas dazu gegeben. Das Endprodukt ist eine wundervolle Sommertorte, die bei jedem Event garantiert "ooohhhs" und "aaahhhs" ernten wird.
  
Für die Vanillecreme braucht man...

500 ml Sojamilch
1 Pkg Vanillepudding-Pulver (Ich hab das Puddingpulver von Arche verwendet, das ist mit echter Bourbon Vanille und nicht so künstlich gelb, wie manch andere)
2 EL brauner Zucker
115 g Margarine (zB. Alsan)
1 Verschlusskappe Rum
2 EL Staubzucker
1 Packerl Vanillezucker
1 Packerls Sahnesteif
2 EL Vanillejoghurt

Den Pudding nach Anleitung zubereiten. Sprich, ein paar EL der Sojamilch mit den 2 EL Zucker und dem Puddingpulver anrühren. Die restliche Milch zum kochen bringen und die Puddingmasse einrühren. Kurz aufkochen lassen und immer kräftig mit dem Schneebesen rühren. Den Pudding in eine Schüssel leeren und mit Frischhaltefolie abdecken, so bekommt er keine Haut. Nun muss der Pudding kalt gestellt werden, dann kann man ihn weiterverarbeiten.
Jetzt schlägt man in einer großen Schüssel mit einem Mixer die Margarine mit dem Staubzucker und dem Vanillezucker schaumig. Nach und nach kann man nun den Pudding dazu geben und auf kleiner Stufe vermixen, geht auch mit dem Schneebesen. Aber Achtung, wenn der Pudding noch nicht ganz kalt ist, gerinnt die Margarine und die Creme wird nicht steif! Zum Schluss kommen noch das Joghurt, Sahnesteif und Rum zur Creme. Noch einmal gut vermixen und die Creme nochmal für 30 Minuten kalt stellen.

Für den Tortenboden hab ich das Rezept von meinem Schoko-Kranz verwendet. Das passt von der Menge her genau für eine Torte. Man kann, wenn man mag, die Walnuss-Stücke weglassen, falls einem das zu viel des Guten ist. Auf den abgekühlten Tortenboden gibt man dann eine dünne Schicht Marmelade. Am besten Kirschmarmelade, aber ich hab Zwetschge verwendet, weil ich die zu Hause hatte. Die Marmelade verhindert, dass sich die Creme in den Tortenboden saugt. Darauf gibt man dann die Vanillecreme. Am besten geht es, wenn man den Tortenring dabei noch oben lässt.

Oben drauf kommen die Kirschen. Ich hab dazu etwa 250 g Kirschen gewaschen und entkernt. Zum entkernen hab ich einen Hand-Entkerner verwendet. Das geht voll einfach und die Kirschen werden nicht zergatscht dabei. Sowas gibts in jedem Haushaltswaren-Geschäft oder auf Amazon.

"For the Cherry on Top" die Kirschen noch mit Schokolade-Hobeln bestreuen. Dazu setzt man ein scharfes Messer an einer Tafel Schokolade an und zieht es zu sich. So entstehen diese netten Späne.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Schokobananen-Cupcakes

Letztes Wochenende war wiedermal ein vegan Bakesale in Wien und ich hab mich schon sehr auf die ganzen Leckereien gefreut. Auch ich hab wieder was gebacken und zu meiner vollsten Zufriedenheit waren meine Spenden (ohne Übertreibung) in 5 Minuten ratzeputz verkauft. Wenn das backen nur ebenso schnell ginge, wie das verschlingen, tja, was dann eigentlich..., ja dann müsste ich mich wohl neu einkleinden. In Zelten. :-)

Dieses Jahr hab ich ich Schokobananen-Cupcakes kreiert und ich muss sagen, sie sind wirklich gut geworden, und hübsch anzusehen auch.


Was man für 12 Cupcakes braucht...

150 g Weizenmehl, universal
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1/2 TL Salz
150 g brauner Zucker
1 Packerl Vanillezucker
80 ml Rapsöl (Sonnenblumen würds auch tun)
150 ml Sojamilch
1 Banane, zerdrückt

Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Ein 12-er Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
Die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Backüulver, Natron, Vanillezucker, Salz) in einer großen Schüssel zusammenmischen. Die flüssigen Zutaten ( Öl, Milch, Banane) in einer kleineren Schüssel zusammenmischen und etwas verrühren. Die Banane sollte wirklich gut zergatscht sein, so dass keine Klumpen mehr da sind und ein richtiger Brei entstanden ist. Nun gibt man die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten (in 2 bis 3 Schritten) und verrührt alles mit dem Mixer, bis ein homogener Teig entstanden ist.
Nun füllt man den Teig bis zu etwa 1/3 in die Förmchen und ab damit in den Ofen für ca. 20 Minuten.

Für die Schokoladencreme als Frosting...

50 g Margarine (zB Alsan)
50 g Kokosfett
150 g Staubzucker
20 g Kakaopulver
1 Packerl Vanillezucker
1 EL Rum
2-3 EL Sojamilch

Die Margarine und das Kokosfett mit dem Mixer schaumig schlagen. Den Staubzucker und den Kakao dazu sieben. Auch der Vanillezucker, Rum und Sojamilch kommen in die Schüssel. Nun kann man alles mit dem Mixer zu einer wundervoll schokoaldigen und schaumigen Creme verschlagen. Jetzt kommt die Creme noch für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank bevor dann man sie mit dem Spritzbeutel auf die Cupcakes-Böden geben kann.

"For the Cherry on Top" mit einem getrockneten Bananen-Chip garnieren.


Meine Matcha-Limoncello Cupcakes hab ich auch gemacht. Das Rezept findest du hier.

Mittwoch, 25. April 2012

Weiche Erdnussbutter-Chocolate-Chip Cookies

Momentan steh ich total auf Erdnussbutter, ich könnt sie wirklich überall rein geben. Als mein Schatz kürzlich  den Marathon gelaufen ist, hab ich mir gedacht, ich mach ihm wahre Energie- und Feel Good- Kekse für die Ruhephase danach. Diese Kekse sind bissig und voller Energie (=Dinkelvollkornmehl), aber gleichzeitig weich und süß. Eine runde Geschichte.


Was man dafür braucht...

240 g Dinkelvollkornmehl
3/4 TL Salz
1 TL Natron
200 g Erdnussbutter
75 g brauner Zucker
75 g Ahornsirup
1 Pkg Vanillezucker
60 ml Sojamilch oder Mandelmilch
4 EL Olivenöl
80 dunkle Schokolade, in kleine Stücke gehackt

Das Bachrohr auf 180 Grad vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Das Mehl, Salz und Natron in einer Schüssel zusammenmischen. Den Zucker, Vanillezucker, Ahornsirup, Sojamilch, Olivenöl  und Erdnussbutter mit dem Mixer zu einer homogenen Masse schlagen. Mit dem Mixer die Mehl-Mischung in etwa drei Schritten unter die Erdnussbutter-Masse mixen. Der Teig kann nun recht bröselig wirken, das macht aber nichts. Wenn man ihn mit den Händen bearbeitet, klebt er schön zusammen. Nun mit einem Kochlöffel die Schokoladestückchen unterheben. 
Jetzt kann man die Kekse formen: Mit den Händen Kugeln mit etwa 2 cm Durchmesser formen und auf das Backblech drücken. Man muss zwischen den Keksen nicht so viel Abstand lassen, denn sie gehen nicht viel auf. Bei 180 Grad 11 Minuten backen.

Mittwoch, 18. April 2012

Birnen-Thymian Tarte

Schon sooooo lange wollte ich diese Tarte backen und jetzt hab ich es endlich mal geschafft. Diese Tarte ist so wunderbar saftig, süß und herzhaft. Der Thymian mit den Birnen, einfach ein Gedicht. Mir persönlich hat diese Birnen-Thymian Tarte so gut geschmeckt, dass sie definitiv in meine Top 10 der Gerichte Einzug findet.
Abgeguckt hab ich mit das Rezept vom Blog "Küchenfunkeln", eine Dame die weiß, wie man französische Tarts bäckt.


Was man dafür braucht...

5-6 Birnen
1/2 Zitrone
160 g brauner Zucker
70 g Margarine (zB. Alsan)
1 TL Thymian
1 Rolle Blätterteig (ich verwede den Dinkelblätterteig von Ja!Natürlich (Billa, Merkur)

Das Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Eine Tarte-Form vorbereiten. Die Birnen schälen, entkernen und vierteln. Mit Zitronensaft beträufelnm, so dass sie nicht braun werden. Den Zucker in einem Topf oder Pfanne karamellisieren lassen. Das Karamell in die Tarte-Form gießen und verteilen (das muss reltativ schnell gehen, weil das Karamell schnell hart wird). Und Achtung: Karamell ist brenn-heiß!!! Auf das Karamell werden nun die Birnen-Vierteln gelegt. Anschließend wird die Margarine in einem Topf geschmolzen und wird über die Birnen gegossen. Nun wird das Ganze mit dem Blätterteig abgedeckt. Mein Teig war etwas zu wenig breit, dafür zu lang. Ich hab die langen Enden einfach abgeschnitten und damit die Breite verlängert. Den Teig steckt man einfach zwischen Tartform und Birnen an der Seite rein. Nun gehts ab in das Backrohr für 30 Minuten bei 180 Grad Umluft.
Wenn der Teig schön angebräunt ist, ist die Tarte fertig. Man nimmt sie aus dem Ofen und stürzt sie entweder auf einen großen Telle oder eine andere, größere Tarte-Form. Aber Achtung: Der heiße Zuckersaft kann hier leicht rausspritzen. Davor hat die Urheberin des Rezeptes schon gewarnt und mir ist es auch passiert. :-)

"For the Cherry on Top" hab ich die Birnen-Tarte mit Kokos-Sahne serviert. Ein Rezept dafür findest du zB hier oder hier.

Freitag, 13. April 2012

Erdnussbutter-Cupcakes mit Schoko-Frosting

Bei den diesjährigen Osterfestivitäten war ich für den Nachmittagskuchen zuständig. Da ich nicht so blöd bin davon auszugehen, dass die beteiligten Kinder meine Birnen-Thymian Tarte essen würden (Rezept in einem der nächsten Posts), hab ich für die Kids noch Erdnussbutter-Cupcakes mit Schoko-Frosting gemacht. Und es hat nicht nur den Kindern geschmeckt... :-)


Das Rezept für die Erdnuss-Cupcakes findest du hier. Anstatt des Zucker-Zuckerrübensirup-Gemischs hab ich hier jedoch 150 g Zucker genommen.

Was man für das Frosting braucht...

50 g Margarine (zB Alsan)
50 g Kokosöl/fett
150 g Staubzucker
1 EL Kakaopulver
1 TL Vanillezucker
1 TL Sojmilchpulver (gibts im Reformhaus, in Wien zB im Reformhaus Martin am Westbahnof)
1 EL Zitronensaft
2 EL Sojamilch

Die Margarine mit dem Kokosfett mit dem Mixer schaumig schlagen. In eine Schüssel den Staubzucker sieben, Kakaopulver, Sojamilchpulver sowie Vanillezucker dazu geben und vermischen. Nun kommt das Gemisch in etwa drei Schritten zu dem Fett. Abwechselnd immer wieder Sojamilch und Zitronensaft beigeben, so dass die Masse nicht zu fest wird. Gut durchmixen, fertig.

"For the Cherry on Top" zum Beispiel mit Knusperherzen dekorieren.

Montag, 2. April 2012

Matcha-Cupcakes mit Limoncello-Frosting

Ich hatte das vergnügen bei der Veggie-Planet Messe in Salzburg dabei zu sein. Meine zwei liebsten kulinarischen Entdeckungen dort: Matcha Tee und Kokosfett.
Matcha Tee ist die pulverisierte Form von besonders gereiften grüner Tee-Blätter, die besonders antioxidant wirken und zudem wahre Vitaminbomben sind. Am liebsten mag ich jedoch, dass durch dieses Pulver jegliche From von Lebensmittel eine grüne Farbe bekommt.
Und was das Kokosfett betrifft, bin ich restlos begeistert. Ich spreche hier keinesfalls von dem herkömmlichen Ceres-Fett, nein, nein! Ich spreche von unraffiniertem, ungebleichtem, ungehärtetem, kalt gepresstem, bio-fairtrade Kokosfett. Ein Fett mit besonders hohem Rauchpunkt und einem hohem Anteil an Laurinsäure, die Cholesterien (trotz gesättigter Festtsäuren) sogar senkt! Zudem wird das Kokosfett im Körper nicht als Fett angelegt, sondern gleich in Energie umgewandelt, da es den Fettstoffwechseln im Körper anregt. Quasi Cupcakes essen und gleichzeitig abnehmen! Win Win! :-D



Was man für 11-12 Cupcakes braucht...
(Das Rezept ist von dem Buch "Vegan Cupcakes take over the World" von Moskowitz/Romero, nach meinem Geschmack abgewndelt.)

140 g Sojajoghurt, natur
150 ml Sojamilch
65 g Kokosfett (bekommt man übrigens in jedem Bioladen oder Reformhaus)
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1-2 TL Matcha-Teepulver
1/4 TL Salz
150 g brauner Zucker
1 TL Vanillezucker

Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen, ein 12er-Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
Das Mehl, Backpulver, Natron, Matcha-Pulver, Salz, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel zusammenmischen. Das Kokosfett in einem kleinen Topf oder Pfanne schmelzen. In einer größeren Schüssel das Sojajoghurt, die Milch und das geschmolzene Kokosfett gut vermixen. In drei Schritten die trockenen Zutaten zu den flüssigen Zutaten geben und mit dem Mixer immer wieder durchrühren, dass ein schöne glatter Teig entsteht. Nun den Teig in die Muffinförmchen füllen, so dass diese bis ca. 2/3 gefüllt sind. Für ca. 20 Minuten im Backrohr backen. Danach abkühlen lassen.

Für das Limoncello-Frosting...

50 g Margarine
50 g Kokosfett
170 g Staubzucker, gesiebt
2 EL Limoncello
Saft und Abrieb 1/2 Zitrone

Die Margarine und das Kokosfett mit dem Mixer schaumig schlagen. Den Staubzucker (in etwa drei Schritten) sowie den Limoncello, den Saft und den Abrieb der Zitrone dazu mixen, so dass die Masse eine cremige Konsistenz bekommt. Wenn die Creme zu flüssig wird, kann man noch etwas Zucker nachgeben.
Tip: Bevor ich das Frosting mit dem Spritzbeutel auf die Cupcakes drapiere, lasse ich es noch für ca. 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen. Dann ist das Frosting etwas fester und es verrinnt nicht im Spritzbeutel unter den warmen Händen.

"For the Cherry on Top" mit buntem Hagelzucker garnieren.

Donnerstag, 8. März 2012

Bombastic Blueberry Tart

Letztes Wochenende hatte ich Lust auf Heidelbeeren und da Obst in Kombination mit Torte immer am besten schmeckt, hab ich das doch glatt ausprobiert. Ich bin immer wieder von Herzen fröhlich, wenn mir ein neues Back-Experiment gelingt!
Das Blueberry-Tart Rezept hab ich angelehnt an dieses Rezept von "Vegan und Lecker", hier auch schon mal von mir - leicht abgewandelt - erprobt.


Was man dafür braucht...

Für den Boden
3 EL Margarine (zB. Alsan)
2 EL Dinkelflocken
3 EL Zucker
130 g Dinkelvollkornmehl
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver

Den Herd auf 200 Grad vorheizen. Eine Tortenform (Springform) vorbereiten
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einer homogenen Masse kneten. Wenn der Teig noch klebt, kann man noch einen EL Mehl dazu geben. Dann den Teig in die Tortenform geben und mit den Fingen "ausrollen". Also in die Fläche drücken bis der ganze Boden bedeckt ist und der Teig am Rand auch etwas nach oben steht.

Für die Füllung:
500 g Sojajoghurt, natur
60 g brauner Zucker
1 EL Maisstärke
1 Vanilleschote
4 EL Sojamilch
Salft einer halben Zitrone
50 g Kokosfett (zB. Ceres)
200 g Heidelbeeren/Schwarzbeeren/Blaubeeren

Das Kokosfett in einem Topf schmelzen. Das Sojajoghurt, Zucker, Mark der Vanilleschote, Sojamilch, Zitronensaft und Maisstärke in eine Schüssel geben und mit dem Mixer gut durchmixen. Nun das geschmolzene Kokosfett dazu geben und nochmal durchmixen.
Die Masse in die Springform auf den Tortenboden gießen. Die Blaubeeren (nach dem abwaschen gut abtrocknen) auf die Füllung streuen. Sie können ruhig rausschauen, das macht gar nix.
Bei 200 Grad ca. 30 bis 35 Minuten backen. Gut auskühlen lassen, am besten über Nacht. Die Springform jedenfalls erst runter geben, wenn die Torte komplett ausgekühlt ist.

"For the Cherry on Top" mit Staubzucker bestreuen und servieren.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Chocolate-Chip Muffin

Es ist mal wieder Zeit für einen süßen Klassiker: Chocolate-Chip Muffins. Das Rezept ist so einfach und schnell zu machen, perfekt für ein voll bepacktes Wochenende, an dem man trotzdem nicht auf was selbstgemachtes Süßes verzichten will. Die Muffins sind wunderbar saftig und luftig, am besten schmecken sie noch warm, direkt aus dem Backrohr, wenn die Schokolade noch flüssig ist. :-)


Was man für ca. 12 Muffins braucht...

300 g Mehl
175 g brauner Zucker
2 TL Backpulver
1 TL Salz
150 g Margarine
175 ml Milch
160 g Apfelmus
1 Vanilleschote
75 g Schokolade, in kleine Stücke gehackt

Das Backrohr auf 170 Grad Umluft vorheizen. Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen und beiseite stellen.
Das Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel zusammen mischen. Die Margarine in einem Topf schmelzen und gemeinsam mit dem Zucker in einer größeren Schüssel gut vermixen. Anschließend das Apfelmus, die Milch und das Mark der Vanilleschote dazu geben und durchmixen.
Nun kommt die Mehlmischung zu den feuchten Zutaten, in 2 oder 3 Schritten beimengen und kurz durchmixen, oder auch einfach mit einem Rührlöffel vermischen. Jedenfalls sollte der Teig nicht zu lange geknetet werden, sonst verlieren die Muffins später an Luftigkeit. Zum Schluss die Schokoladestückchen unterheben.
Den Teig in die Muffinförmchen füllen und bei 170 Grad Umluft ca. 25 Minuten backen.

Montag, 20. Februar 2012

Monkey, Monkey, Banana Bread

Ich liiieeebe Bananen, besonders in Verbindung mit Kuchen. Letztens hat meine Freundin von Once Upon a Cream ihr Rezept für ihr köstliches Banana Bread rausgerückt und das hab ich letztes Wochenende gebacken. Dieser Kuchen schmeckt saftig, bananig, schon der Teig ist so lecker, dass man am liebsten die Schüssel auslecken würde (ok, ich gebs zu, ich hab sie eh ausgeleckt). Die Kerzen sind für mein Jubiläum zum 100sten Like auf Facebook. Man kann garnicht oft genug Kerzen ausblasen, schließlich darf man sich da was wünschen...:-)


Was man dafür braucht...

275 g Mehl (ich hab Dinkelmehl verwendet)
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL Salz
175 g Margarine,
200 g brauner Zucker
160 g Apfelmus
125 ml Sojamilch
1 Packerl Vanillezucker
2-3 Bananen, zerdrückt

Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Eine Kastenform mit Margarine fetten und mehlen. 
Die Margarine mit dem Zucker schaumig schlagen. Nun das Apfelmus und den Vanillezucker dazu geben und nochmal gut durchmixen, bis alles schön homogen ist. In einer Schüssel das Mehl, Natron, Backpulver und Salz zusammenmischen. Nun die Mehl Mischung in zwei Schritten abwechselnd mit der Milch mit dem Teig vermixen. Zum Schluss die mit einer Gabel gut zerdrückten Bananen unter den Teig heben. Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen, glatt streichen und bei 180 Grad für eine Stunde im Backrohr backen. 
Nachdem der Kuchen etwas ausgekühlt ist, kann man ihn stürzen: Einfach einen Teller oben drauf legen, und alles gemeinsam umdrehen, der Kuchen sollte ganz einfach aus der Form auf den Teller plumpsen.

"For the Cherry on Top" mit einer Schokoladenglasur und Walnüssen verzieren. Für die Schokoladenglasur hab ich etwa 200 g dunkle Schokolade mit ca. 40 g Margarine geschmolzen und einfach über den Kuchen gegossen.

Dienstag, 31. Januar 2012

Super Schoko-Walnuss Kranz

Meine Lieben, es ist mal wieder Zeit für Schokolade, und am Liebsten in Form von Kuchen! Letztes Wochenende gab es bei mir einen Schoko-Walnuss Kranz, super schokoladig, super lecker!


Was man dafür braucht...

200 g Margarine
150 g brauner Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
200 g Mehl
2 TL Backpulver
4 EL Sojamehl
50 Gramm Kakaopulver
1 Prise Salz
225 ml Sojamilch
4 El Wasser
3 El Öl (Raps oder Sonnenblumen)
50 g gemahlene Walnüsse
40 g gehackte Walnüsse
50 g dunkle Schokolade, in kleine Stückchen gehackt

Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen, eine Spring- oder Kastenform einfetten und mehlen. 
Das Mehl, Backpulver, Sojamehl, Kakaopulver und Salz in einer Schüssel zusammenmischen. Die Margarine in einer kleinen Pfanne oder Topf Schmelzen. Den Zucker und Vanillezucker in eine große Schüssel geben und mit der geschmolzenen Margarine vermixen. Nun die trockenen Zutaten dazu sieben, die Masse hat nun einen Streussel-ähnliche Konsistenz. Jetzt die Sojamilch, Wasser und Öl in die Schüssel geben und gut vermixen. Zum Schluss die Walnüsse und die Schokolade unterheben. Den Teig in die vorbereitete Backform geben und bei 180 Grad ca. 30-35 Minuten backen.

"For the Cherry on Top" mit Puderzucker bestreuen oder mit einer Schokoladenglasur garnieren.