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Sonntag, 3. August 2014

Süßkartoffel-Avocado Salat mit Zitronen-Senf Dressing

Sommerzeit ist Salatzeit meine Lieben! Und bei der kursierenden Hitze steht mir der Sinn nach kalten Gerichten, die mich trotzdem satt machen, das Baby muss ja schließlich immer noch wachsen! Da kommt ein reichhaltiger Sommersalat mit Süßkartoffeln und Avocados echt gut. Angerichtet mit einem spritzigen Zitrone-Senf Dressing, Sommer pur!

Die Süßkartoffeln werden im Backrohr weich gegart. Wenn ihr also zum Beispiel meine "Mexikanisch gefüllten Süßkartoffeln" macht, gebt doch einfach ein paar Süßkartoffeln mehr ins Backrohr. Dann lässt sich der Salat am nächsten Tag ratz fatz zubereiten.


Was man für eine große Portion braucht...

1-2 Süßkartoffeln
1 Avocado, in Stücke geschnitten
1 Hand voll Kirschtomaten, halbiert oder in Stücke geschnitten
1 Hand voll Kresse

Die Süßkartoffeln auf ein Backblech legen und für 45 bis 60 Minuten (je nach Größe der Kartoffel) im Backrohr bei 200° backen und anschließend auskühlen lassen. Danach in Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel zusammenmischen.

Für das Dressing...

Saft 1/2 Zitrone
3 EL Sonnenblumenöl
2 TL Senf (ich hab Sarepta Senf verwendet)
1/2 TL brauner Zucker (Staubzucker löst sich besser auf)
2 Spritzer Worcestshiresauce (Achtung, da sind oft Anchovis drin! Das Produkt von Sanchon ist vegan, gibts im Bioladen)
2 EL Wasser
Salz, Pfeffer

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen oder dem Pürierstab zu einem cremigen Dressing vermixen. Geht natürlich auch in einem Standmixer oder Ähnlichem. Das Dressing über den Salat geben und gut durchmischen.


"For the Cherry on Top" mit etwas Kresse garnieren.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Burgenländische Krautsuppe

Kohl und Kraut, Kohl und Kraut. Das ist es was der Winter hergibt. Aber meine Lieben, nicht nur Krautfleckerl kann man mit einem Kopf Weißkraut machen. Eine richtig deftige Krautsuppe mit Paprikavurst, Lorbeer und Kümmel entflammt alle unterkühlten Winterherzen! Und die Suppe ist noch dazu ganz einfach und schnell zu machen!


Was man dafür braucht...

1 EL Zwiebelschmalz (ich nehme das Wiener Kathrinchen von Hiel)
2 EL Sonnenblumenöl
3 TL brauner Zucker
3 kleine Zwiebel, halbiert und in Ringe geschnitten
100 g Paprikavurst (wie Chorizo von Wheaty), in kleine Stücke geschnitten
1 TL Tomatenmark
3 TL Paprikapulver, edelsüß
1,5 Liter Suppe
2 EL Apfelessig
1 kleiner Krautkopf, in Streifen geschnitten
2 Lorbeerblätter
1 TL Kümmel
Salz, Pfeffer
2 EL Petersilie, gehackt
 
Das Zwiebelschmalz, Sonnenblumenöl, Zucker und Zwiebel in einem Topf erhitzen und braun anrösten. Die Röstaromen brauchen wir, dass die Suppe dann auch nach was schmeckt. :) Dann kommt die Paprikavurst dazu, ein paar Minuten mitrösten. Anschließend das Tomatenmark und Paprikapulver dazu geben, 2 Minuten unter ständigem rühren mitrösten und dann mit der Suppe aufgießen. Apfelessig und Kraut dazu, sowie Lorbeer, Kümmel, Salz und Pfeffer. Alles nun mindestens eine halbe Stunde köcheln, bis das Kraut gar ist. Immer mal umrühren. Zum Schluss kommt die Petersilie dazu, nochmal gut umrühren und heiß servieren
 
 
"For the Cherry on Top" gibts einen Tip: Aufgewärmt am nächsten Tag schmeckts noch besser!

Dienstag, 3. Dezember 2013

Winterlicher Kohlsalat mit im Ofen geschmorten Topinambur und Preiselbeer-Knoblauch Dressing

Mein Gemüsekisterl ist derzeit jede Woche voll mit Kohl- und Krautgemüse. Ich muss jetzt schon erfinderisch werden, um das alles zu verwerten, aber gottseidank fällt mir das ja nicht schwer: Es gibt einen wunderbar weihnachtlichen Kohlsalat mit ofengeschmorten Topinambur, Karotten und einem Dressing aus Preiselbeeren (vom heimischen Wald) und geschmorten Knoblauch. Dieser Salat würde auch eine wunderbare Vorspeise für ein Weihnachtsessen hergeben.


Was man dafür braucht...

1 Kopf Kohl (Wirsing), in Streifen geschnitten
400 g Topinambur, geschält und in mundegerechte Stücke geschnitten
2 Karotten, in Mundegerechte Stücke geschnitten
1 Zwiebel, geschält und in Mundgerechte Stücke geschnitten
1 Knoblauchknolle, unten aufgeschnitten
3 EL Olivenöl
2 EL Apfelessig
Salz
1 Apfel, in kleine Stücke geschnitten
3 EL Petersilie, gehackt
4 EL geröstete Pinienkerne


Das Backrohr auf 200° vorheizen. In eine Auflaufform kommen der Topinambur, Karotten und die Zwiebel. Olivenöl und Apfelessig sowie Salz dazu geben und gut umrühren. Die Knoblauchknolle dazu in die Auflaufformstellen und nun alles für 30- 40 Minuten (je nach dem wie groß die Stücke sind) im Backrohr backen. Das Gemüse sollte schön geröstet aussehen. Zwischendurch immer mal umrühren.
 
In der Zwischenzeit einen Topf mit Salzwasser aufsetzen und zu kochen bringen. Die Kohlstreifen darin für ca. 3 Minuten blanchieren. Danach abgießen und in einem Sieb abtropfen lassen.
 
Wenn das Gemüse schön angebräunt ist, kommt es aus dem Ofen. Den Knoblauch drückt man aus der Knolle (er ist jetzt schön weich und süßlich pikant) und er kommt in ein Schüsserl für das Dressing.
Das andere Gemüse kommt gemeinsam mit dem Kohl, den Apfelstückchen, der Petersilie und den Pinienkernen in eine Salatschüssel. Alles gut durchmischen.

Für das Dressing...

geschmorter Knoblauch
5 EL Olivenöl
2 EL Apfelessig
1 EL Preiselbeermarmelade
2 EL Suppe (oder Wasser)
Salz, Pfeffer
 
Wir haben schon das Schüsserl mit dem geschmorten Knoblauch. Dazu kommen die restlichen Zutaten und werden mit einem Pürierstab zu einem feinen Dressing püriert.

"For the Cherry on Top" mit einem Stück Brot und Vüsterl servieren. So hab ichs zumindest gemacht. :)

Donnerstag, 14. November 2013

Russisches Menü Pt. II - Krimsekt-Süppchen

Weiter geht mit dem zweiten Teil meines Russischen Menüs und zwar mit einem würzig, süß, säuerlichen Krimsekt-Süppchen. Eigentlich kann man für die Suppe sicher jeden Sekt nehmen, aber für ein Russisches Menü klingt doch Krimsekt-Süppchen herrlich oder?
Dazu serviert hab ich Baranki, das sind kleine Kringel aus Hefeteig (schauen aus wie klitzekleine Bagel), die ich im Russischen Spezialitätenladen meines Vertrauens erstanden habe. Siehe da, die Dinger sind sogar vegan. Unser Dinner-Gast hat die Hefekringel postwendend als Einlage in die Suppe gegeben, das hab ich ihr doch gleich nachgemacht. Schmeckt super!


Was man für 4 Teller braucht...

2 Zwiebel, grob gehackt
1 EL Margarine (Alsan)
2 TL brauner Zucker
1 guter TL Mehl
200 ml Krimsekt
800 ml Suppe
2 Lorbeerblätter
1 TL Majoran, getrocknet
Salz, Pfeffer
1 EL Sauerrahm (zB. von Soyananda)

Die Zwiebel, Margarine und Zucker in einem Topf goldbraun anrösten. Das Mehl dazu geben, unter ständigem rühren kurz mitrösten und dann mit dem Sekt ablöschen. Kurz einreduzieren lassen und dann mit der Suppe aufgießen. Lorbeer, Majoran, Salz und Pfeffer dazu geben und für etwa eine halbe Stunde köcheln lassen. Dann den Lorbeer raus geben und die Suppe mit einem Pürierstab gut durchpürieren. Den Sauerrahm mit einem Löffel unterrühren.
 
"For the Cherry on Top" mit einem Zweig Dill garnieren.

Montag, 11. November 2013

Russisches Menü Pt. I - Pastetchen mit Erbsenpüree und veganem Kaviar

Ich bin fasziniert von Russland, von dessen Kultur und Geschichte (vom amtierenden Präsidenten mal abgesehen). Darum hab ich mir überlegt, wie ich die russische Küche vegan interpretieren kann. Ein Russe würde sich wohl auf den Kopf greifen, wenn ich meine Gerichte als "Russisches Menü" verkaufe, aber da hab ich mir einfach die notwendige künstlerische Freiheit genommen.
Dieses Menü hab ich letztes Wochenende unseren bezaubernden Hochzeitsfotografen kredenzt. Heute haben sie die Story unserer Hochzeit auf ihrem Blog gepostet, check it out! ♥
 
Aber nun zum Rezept für meine Erbsenprüee-Pastetchen und psssst, stay tuned für die zweite Vorspeise, coming soon...


Was man dafür braucht...

1 Rolle veganen Blätterteig (zB der Dinkelblätterteig von Ja!Natürlich)
1 Packung veganen Sauerrahm (ich nehm den von Soyananda)

Für das Erbsenpüree...

400 g Erbsen (TK)
1 EL frischen Dill, gehackt
1 TL Zwiebelschmalz (ich nehm das Wiener Kathrinchen von Hiel)
1 EL Margarine (Alsan)
Muskatnuss
Salz
Saft 1/2 Zitrone

Die Erbsen kurz aufkochen, abseihen und mit den anderen Zutaten vermischen. Mit dem Pürierstab zu einem feinen Püree pürieren.

Für den Belugalinsenkaviar...

50 g Belugalinsen
jeweils eine gute Prise Pfeffer, Muskat, Nelken (gemahlen)
1 Prise brauner Zucker
2 EL Leinöl
1 EL Spargelessig (oder Apfelessig)
Salz

Die Belugalinsen kochen (20 Minuten). Abseihen und mit den restlichen Zutaten gut vermischen. Vor dem servieren einige Stunden ziehen lassen.

Aus dem Blätterteig mit einem Dessertring oder einem großen Keksausstechen 8 Kreise ausstechen. Bei vier der Kreise wird in der Mitte ein kleines Herz ausgestochen. Nun kommt auf den intakten Kreis, der ausgestochene Kreis, so dass nix übersteht. 
Im Backrohr bei 200° etwa 15 Minuten backen (auch das kleine Herz), so entsteht ein kleines Schüsserl. Das wird dann mit dem Minzpüree gefüllt. Oben drauf kommt ein TL von dem Belugalinsenkaviar, darauf ein Klecks Sauerrahm und als Häubchen das kleine Herz.

"For the Cherry on Top" mit einem Zweig Dill garnieren und mit Krimsekt servieren.

Montag, 28. Oktober 2013

Schnelle Tomatencremesuppe mit gebratenen Seitlingen

Wenns mal wieder schnell gehen soll, hab ich heute was für euch: Eine ratz-fatz Tomatencremesuppe mit gebratenen Kräuterseitlinge als Einlage. Geht superschnell und macht auch als Vorspeise in einem Dinner für Freunde oder Familie was her. Der Zimt in der Suppe machts aus, das harmoniert einfach wudnerbar. Zimt, Tomaten, Zitrone, spitze!


Was man für 3-4 Portionen braucht...

4 EL Olivenöl
2 TL brauner Zucker
1 Zwiebel, grob gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
700 g Tomatenpolpa oder geschälte Tomaten
500 ml Wasser
1/2 TL Zimt
Saft 1/2 Zitrone
Salz, (weißer) Pfeffer
1 Hand voll frischen Basilikum
Saft 1/2 Zitrone
1 Schuss Sojasahne

2 EL Olivenöl
4 Kräuterseitlinge, in Stücke geschnitten

Die Zwiebel in einen Topf mit dem Öl und dem Zucker goldbraun anrösten. Anschließend den Knoblauch dazu geben, weitere 3 Minuten mitrösten und dann mit der Tomatenpolpa und dem Wasser aufgießen. Zimt, Zitrone, Pfeffer, Salz und Basilikum dazu geben, gut umrühren und mindestens 15 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Kräuterseitlinge in einer heißen Pfanne mit Olivenöl anbraten, etwas salzen und beiseite stellen.
Die Suppe mit dem Pürierstab pürieren und mit einem Schuss Sojasahne verfeinern. Die Suppe gemeinsam mit den Pilzen als Einlage schön anrichten.
 
"For the Cherry on Top" mit einem Stück Ciabatta und einem Glas Rotwein servieren.

Freitag, 18. Oktober 2013

Süßkartoffelpüree mit karamellisierten Balsamico-Feigen und frischem Oregano

Mit dem Herbst kommen viele meiner Lieblingsfrüchte und Gemüsesorten. Und weil mir jetzt schon ab und zu der Sinn nach Weihnachten steht, hab ich mir ein gemütliches "zum auf der Couch essen" Gericht gemacht, das auch wunderbar als Vorspeise oder Beilage für ein Weihnachtsessen passen würde. Samtig, cremiges Süßkartoffelpüree mit viel Muskat und dazu Balsamicofeigen, süß und würzig zugleich. Das Rezept ist außerdem auch was für einen Abend, an dem man nicht so viel Zeit hat.

Was man für eine große Portion braucht...

2 Süßkartoffeln, geschält und in grobe Stücke geschnitten
1 guten Schluck Sojamilch
1/2 EL Margarine (Alsan)
1 Knoblauchzehe, gepresst
Salz
Muskat

2 Feigen, halbiert und/oder geviertelt
1 EL Olivenöl
1/2 TL brauner Zucker
1 EL Balsamico
1 EL frischer Oregano
Salz, Pfeffer
1 TL Pinienkerne, geröstet

Die Süßkartoffeln in Salzwasser garen, abseihen und gemeinsam mit Margarine, Sojamilch, Knoblauch, Salz und Muskat zu einem Püree zerstampfen und warm halten.
Eine kleine Pfanne mit Olivenöl und dem braunen Zucker erhitzen. Die Feigen darin 3-4 Minuten anbraten und anschließend mit dem Balsamico ablöschen. Den frischen Oregano dazu geben und braten bis der Balsamico verdampft/eingedickt ist. Salzen und mit Pfeffer abschmecken.
Das Süßkartoffelpüree in einem Teller schön mit den Feigen anrichten und die Pinienkerne darüber streuen.

"For the Cherry on Top" mit einem Zweig frischen Oregano garnieren.

Freitag, 2. August 2013

Karibische Linsensuppe mit marinierten Vleischspießchen

Auch im Sommer schmecken Curry's gut, jaja! Besonders liebe ich fruchtig, karibische Currys wenn heiß ist. Aus de Fiji-Curry Gewürzmischung vom Babette's Gewürzladen (da sind auch Kokosraspeln dabei, wie genial ist das!) hab ich eine tolle Beluga-Linsensuppe gemacht mit frischem Mais direkt vom Kolben geschabt und feinen Karottenscheibchen. Dazu gabs einen total easy marinierten Vleischspieß. Macht echt Spaß das Gericht!


Was man für 4 Portionen braucht...

Für die Vleischspieße...

4 Holzspieße
4 Seitanschnitzerl (zB. das Weizenfilet von Hiel, gibts zB bei denn's)
2 TL veganes Mangochutney
1 EL Sojasauce

Das Mangochutney und die Sojasauce in einen Gefriebeutel geben und gut vermischen. Die Schnitzerl dazu geben und schauen, dass alles mit der Sauce gut bedeckt ist. In den Kühlschrank legen, bis die Suppe fertig ist.
Dann aus dem Sackerl nehmen und in einer Pfanne mit etwas Kokosöl scharf auf beiden Seiten anbraten. In Streifen schneiden und aufspießen.
 

Für die Suppe...

2 Zwiebel, gehackt
3 EL Kokosöl/Kokosfett (zB. von Dr. Goerg)
3 EL Fiji-Curry von Babette's (oder andere karibische Curry Mischung)
1 TL Kurkuma
3 Karotten, in Scheiben geschnitten
4 Blätter Weißkraut (in Deutschland: Weißkohl), in kleine Stücke geschnitten
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
800 ml Gemüsefonds (oder Wasser mit veganem Suppenpulver)
1 TL veganes Mangochutney
1 Kaffeetasse Belugalinsen
1 Kolben Jungmais (oder eine halbe Dose Mais)
1 Limette (+ etwas Limettensaft vor dem servieren)
Salz
Petersilie oder Koriander

Die gehackten Zwiebel in einem Topf mit dem Kokosöl scharf anbraten. Das Curry und das Kurkuma und den Knoblauch dazu geben und 3 Minuten mitrösten. Ständig rühren, sonst brennt es an. Jetzt kommen die Karotten und das Weißkraut ein kurz mitrösten (ein paar Minuten, ständig rühren) und dann mit der Kokosmilch ablöschen. Die Suppe, das Mangochutney, die Belugalinsen und den Jungmais und Salz dazu geben. Deckel drauf und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Immer mal wieder umrühren, dass die Linsen am Boden nicht ankleben. Mit dem Saft der Limette verfeinen und nochmal mit Salz abschmecken.
 
"For the Cherry on Top" vor dem servieren mit frischer Petersilie oder Koriander bestreuen und etwas Limettensaft abrunden.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Asia-Coleslaw mit Mango und Erdnussdressing

Der Sommer legt grade seinen ersten fulminanten Auftritt hin und da muss ein kaltblütiges Alpin-Gemüt wie ich kräftig schwitzen. Eines ist also klar, der Herd bleibt kalt! Deshalb hab ich mir für euch einen erfrischenden, asiatischen Sommersalat ausgedacht! Weißkraut mit Karotten, Mango, Nusstofu und ein fantastisches Erdnuss-Dressing! Happy Schwitzing meine Lieben!


Was man für 4 Portionen braucht...
 
1 Kopf Weißkraut
4 Karotten
1 Mango, in feine Streifen geschnitten
1 kleine Zwiebel, in Halbringe oder Viertelringe geschnitten
1 Packung Nuss-Tofu, in feine Streifen geschnitten
1 Hand voll Basilikum, grob gehackt
100 g Erdnüsse, klein gehackt
 
Das Weißkraut und die Karotten in der Küchenmaschine fein raspeln und in eine große Schüssel geben. Wenn man das mangels einer Küchenmaschine manuell machen muss, würd ich empfehlen das Kraut mit einem scharfen Messer in sehr feine Streifen zu schneiden und dann ein paar Minuten mit den Händen zu kneten, dass es weich wird. Die Karotten kann man einfach manuell raspeln.
Mango, Zwiebel, Tofu und Basilikum kommen auch in die Schüssel und die Hälfte der zerhackten Erdnüsse. Alles gut durchmischen.
 
Für das Erdnussdressing...
 
3 EL Erdnussmus (oder 4-Nuss Mischmus)
2 EL Mirin
3 EL Sojasauce
3 TL Srirachasauce
75 ml Wasser
Saft 1 Zitrone
 
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Pürierstab zu einem Dressing pürieren. In der Küchmaschine gehts natürlich auch.
Dressing über den Salat kippen und gut durchmischen.
 
"For the Cherry on Top" jede Portion mit etwas zerhackten Erdnüssen und Sriracha-Sauce garnieren.

Montag, 13. Mai 2013

Himbeer-Spargelsalat mit Dinkelcroutons und Petersil-Senf Vinaigrette

Und die Salatwelle geht weiter: Am Wochenende ausprobiert: Weißer Spargel, Himbeeren, knackiger Salat, selbstgemacht Dinkelbrot-Croutons und ein yummie Senf-Dressing mit viel Petersilie! Das ist ein richtig frischer Salat, der auch bei Erlangung der Bikinifigur hilfreich sein kann!
Das Dinkelbrot hatte ich noch von meinem Herrn Papa, der sich momentan als Brotbäcker mausert, echt lecker was man aus so einer Brotbackmaschine und einer Kornmühle alles rausholen kann.


Was man für zwei Portionen braucht...

500g weißer Spargel, schälen und in Stücke geschnitten
120g Himbeeren
1/2 Kopf Salat, gewaschen und in Stücke gerissen
3 Scheiben Dinkelbrot, in Würfel geschnitten
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
 
Den weißen Spargel in Wasser mit etwas Salz und Zucker bissfest garen. Bei mir warens ca. 7 Minuten. Wenn man will kann man in den Sud noch die Spargelschalen, ein Zitronenstück (Bio!) und eine alte Semmel dazu legen, für den Geschmack.
In einer kleinen Pfanne das Öl erhitzen und die Brotwürfel darin cross anbraten, danach etwas salzen und pfeffern.
 
Auf zwei flache Teller zuerst den grünen Salat legen, darauf kommen die Spargelstücke und die Himbeeren. Zum Schluss mit den Croutons bestreuen.


Für das Dressing...

1 EL Apfelessig
2 EL Olivenöl
1 EL Leinöl
1 TL Senf (Dijon, Estragon oder scharfer Englischer, je nach dem was man mag)
4 kräftige Spritzer vegane Worcestershire Sauce (gibts zB bei denn's)
1 kleine Hand voll Petersilie
ca. 100 ml Wasser
Salz, Pfeffer

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu einem feinen Dressing pürieren. Über den Salat träufeln, fertig.
 
"For the Cherry on Top" mit ein paar Petersilblättern garnieren.

Dienstag, 26. Februar 2013

Französisches Bruschetta mit Sellerie-Bohnen Püree und Minze

Ich hab mir ein neues Kochbuch gekauft: "Vegan eats World", von Terry Hope Romero. Da sind wundervolle Rezepte aus der ganzen Welt drin, unter anderem ein Sellerie-Bohnen Püree. Diese Idee hab ich als Inspiration genommen und mein eigenes Sellerie-Bohnen Püree kreiert und zwar mit einem der klassischen Gewürze aus der französischen Küchen: Quatre Èspice! Dieses Gewürz - auch Viergewürz genannt - besteht aus Piment, Ingwer, Muskat und Nelken. Ein wundervolles Produkt hab ich in dem Gewürzladen "Babettes" in der Wiener Innenstadt entdeckt, es harmonisiert auch ganz toll mit dem Zitronenolivenöl. Fantastisch!
Und dieses Bruschetta lässt sich als Vorspeise auch wunderbar mit meinem Bruschetta mit karamellisierten Zwiebeln kombinieren!


Was man dafür braucht (für sicher 15 Bruschettas)...

200 g weiße Bohnen, getrocknet (Cannellini)
3 Zweige Thymian
3 EL Bohnenkraut

300 g Sellerie, in kleine Stücke geschnitten
4 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
3 Knoblauchzehen
100 ml Weißwein
150-200 ml Suppe (oder Wasser mit veganem Suppengewürz)
2 TL Quatre Éspice
1 EL Balsamico
Saft 1/2 Limette
Salz
Minze
Zitronenolivenöl oder Olivenöl zum beträufeln

Ciabatta oder Sauerteigbrot
Olivenöl

Die Bohnen über Nacht in einem Topf mit Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Wasser abseihen und in frischem Wasser mit dem Bohnenkraut und dem Thymian ca. 60 bis 70 Minuten gar kochen. Danach wieder abseihen und abschrecken. Man kann auch Bohnen aus der Dose nehmen, aber die selbstgekochten sind einfach besser, das ist gar kein Vergleich.

Die Zwiebel in dem Olivenöl in einer tieferen Pfanne goldbraun anrösten. Die Knoblauchzehen dazu geben, kurz mitrösten und dann mit dem Weißwein ablöschen. Den Sud kurz einreduzieren lassen, anschließend die Selleriestücke dazu geben und mit einem Teil der Suppe aufgießen, so dass alles knapp bedeckt ist. Nun kommen noch der Balsamico und das Quatre Éspice dazu. Gut umrühren, und köcheln lassen, bis der Sellerie gar ist (ca. 15 Minuten). Wenn zu wenig Flüssigkeit drin ist, immer mal etwas Suppe nach gießen. Nun kommen die abgetropften Bohnen dazu, gut salzen und nochmal 10 Minuten durchziehen lassen. Jetzt mit dem Kartoffelstampfer alles grob zerstampfen und zum Schluss den Saft der Limette darüber verteilen.

Das Ciabatta in Scheiben schneiden und in dem Olivenöl in einer gewellten Pfanne anrösten. Etwa 1-2 EL von dem Bohnenpüree darauf verteilen. Etwas frische Minze darüber streuen und mit Zitronenolivenöl (oder normalem Olivenol) garnieren.

"For the Cherry on Top" ein kleiner TIP: Das französische Bohnenpüree macht sich nicht nur gut auf Bruschetta, sondern auch als Beilage zu Vürstchen oder rustikalen Eintöpfen.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Bruschetta mit karamellisierten Zwiebeln, Feigencarpaccio, Pinienkernen und Ruccola

Einfach aber dekadent ist mein Bruschetta mit in Portwein karamellisierten Zwiebeln, Feigencarpaccio, Pinienkernen und Ruccola. Eine tolle Vorspeise für ein italienisches Dinner oder auch mal am Abend, wenn ihr euch was Besonderes gönnen wollt, das aber schnell zuzubereiten ist!

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Was man für 6 Portionen braucht...

3 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
1-2 TL brauner Zucker
1,5 EL Margarine
100 ml Portwein
Salz, Pfeffer
etwas Muskatnuss

4-5 Feigen, in feine Scheiben geschnitten
1 Hand voll Ruccola
Pinienkerne
6 Scheiben Ciabatta oder Sauerteigbrot
Olivenöl

In einer Pfanne die Margarine schmelzen und die Zwiebelringe mit dem Zucker darin goldbraun anrösten. Anschließend mit dem Portwein ablöschen, salzen, pfeffern und Muskatnuss dazu geben. Nun wird das Ganze einreduziert, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist und die Zwiebeln ausschauen wie eine grobe Marmelade.

In einer anderen Pfanne wird das Ciabatta in etwas Olivenöl getoastet. Anschließend kann man in der selben Pfanne die Pinienkerne kurz hellbraun anrösten.
Und jetzt gehts ans anrichten:
Auf das getoastete Ciabatta kommt in etwa ein EL karamellisierte Zwiebeln, überall schön verteilen. Darauf kommen die Feigenscheiben und zum Schluss die Pinienkerne und den Ruccola darauf drapieren.

"For the Cherry on Top" kann man das Bruschetta noch mit etwas Olivenöl beträufeln und mit einem Glas leichten Rotwein servieren.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Asiatischer Fenchel-Paprika Salat mit Tofu und Cashewnüssen

Im letzten Post hab ich euch meine Kürbis-Kokos Suppe vorgestellt. Dazu passt hervorragend ein frischer Salat aus Fenchel und Paprika. Damit es schön nahrhaft ist, kommen noch Tofu und Cashews dazu. Aber das Besondere ist das Dressing: Mit Mangochutney und Limette, mwahhh, einfach geil! Für mich ein perfektes Abendessen nach einem anstrengenden Arbeitstag!


Was man dafür braucht...

2 Fenchelknollen, in feine Streifen geschnitten
2 rote Paprika, in Stücke geschnitten
250 g Räuchertofu, gewürfelt
4 EL Schnittlauch, fein geschnitten
Olivenöl
1 Hand voll Cashews

Für das Dressing...

3 TL veganes Mangochutney (gibts in jedem Asialaden oder gut sortierten Supermarkt, zb. Merkur)
1/2 Limette
1-2 EL Sojasauce
1 TL Mirin (Süßer Reiswein, gibts im Asialaden oder in div. Bioläden, zb. denn's)
1 EL Olivenöl
3 EL Wasser
3 EL Schnittlauch, gehackt

In einer heißen Pfanne mit Olivenöl die Tofuwürfel goldbraun anrösten. Aus der Pfanne in eine größere Salatschüssel geben. Jetzt die Fenchelstreifen mit etwas Olivenöl in der selben Pfanne scharf anrösten, bis sie hellbraune Farbe nehmen und etwas zusammenfallen. Den Fenchel zum Tofu in die Salatschüssel geben und nun den Paprika in der Pfanne scharf anbraten, wieder ein wenig Öl dazu geben. Wenn der Paprika braune Stellen bekommt, kann man ihn auch in die Salatschüssel geben. Jetzt noch die Cashews zum Salat geben und wir machen uns ans Dressing: 
Alle Zutaten außer den Schnittlauch für das Dressing in einer kleine Schüssel mit dem Schneebesen verquirlen und über den Salat kippen. Gut durchmischen. 

"For the Cherry on Top" den Schnittlauch dazu geben. Man kann auch Koriander nehmen, mich könnte man mit diesem Kraut jagen! :)

Montag, 14. Januar 2013

Kürbis-Kokos Suppe mit Chili und Ingwer

Auf eine gewöhnliche Kürbissuppe nach steirischer Art hab ich langsam aber sicher keinen Bock mehr für diese Kürbis-Saison. Ein anderer Geschmack muss her: Kürbissuppe mal asiatisch! Mit viel Ingwer, Chili, Curry und Kokos. Ein Wahnsinnsgeschmack! Wer mag, kann statt dem Olivenöl auch Sesamöl verwenden (wäre bestimmt authentischer), mir schmeckt das nur momentan aus einem mir unerfindlichen Grund nicht. Aber man muss ja nicht alles verstehen. :)
PS: Zur Suppe passt perfekt mein asiatischer Fenchel-Paprika Salat mit Cashewnüssen. Den gibts im nächsten Post!


Was man dafür braucht...

2 Zwiebel, grob gehackt
1 Chilischote, enkernt, grob gehackt
4 EL Olivenöl
2 TL Currypulver
1 Hokaido Kürbis, entkernt, in grobe Stücke geschnitten
1 Dose Kokosmilch + 1 Dose Wasser
4 EL Sojasauce
1 Stück Ingwer (daumengroß)
1 Limette

Die Zwiebel in einem Topf mit dem Olivenöl goldbraun anrösten. Den Chili dazu geben, kurz mitrösten, anschließend den Kürbis dazu geben und ein paar Minuten mitdünsten. Nun kommt das Currypulver mit in den Topf. Für etwa 2-3 Minuten mitrösten und anschließend mit der Kokosmilch und dem Wasser aufgießen. Mit der Sojasauce würzen und den Ingwer mit einer feinen Reiben in die Suppe reiben. Jetzt muss die Suppe ca. 15 bis 20 Minuten köcheln, bis der Kürbis weich ist. Anschließend kann man alles mit dem Pürierstab fein pürieren. Den Saft der Limette dazu geben, eventuell nochmal mit Sojasauce abschmecken.

"For the Cherry on Top" mit ein Paar Chilistreifen und etwas Olivenöl garnieren.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Frittatensuppe

Meine Damen und Herren, willkommen im neuen Jahr! Ich hoffe ihr hattet einen vorzüglichen Rutsch und die ersten Tage des Jahre 2013 waren so, wie ihr euch das wünscht!
Meine Weihnachtsfeiertage waren wunderschön und ausgefüllt mit wunderbaren, veganen Festmahlen. Nach all dieser Völlerei muss ich aber sagen, dass ich mich nach was einfachem, althergebrachten sehne, das meine Geschmacknerven wieder ein paar Oktaven runter schraubt. Das geht wunderbar mit einer gschmackigen, klaren Gemüsesuppe und Frittaten, die so schmecken, wie die von meiner Mama! Frittatensuppe ist übrigens auch ein super Katerfrühstück (und ich weiß wovon ich spreche *hüstel*).
PS: Für alle die es nicht wissen: Frittaten sind einfach pikante Palatschinken (Pfannkuchen), werden genau so zubereitet und herausgebacken.


Was man dafür braucht (für ca. 6 Palatschinken)...

450 ml Sojamilch
230 g Weizenmehl
4 EL Raps- oder Maiskeimöl
1 gute Prise Salz
Pfeffer, Muskatnuss
Margarine (Alsan) zum rausbacken

ca. 250 ml Gemüsesuppe pro Person
Schnittlauch

Die Sojamilch, Mehl, Öl, Salz und Gewürze in einer Schüssel mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Eine beschichtete Pfanner erhitzen, etwas Margarine gut verteilen und mit einer Schöpfkelle (oder Gatzl, wie man bei uns sagt) den Teig zu einem dünnen Fladen, also einer Palatschinke, in die Pfanne gießen. Von der einen Seite anbräunen lassen, mit den Pfannenwender umdrehen und nochmal kurz die andere Seite anbräunen und die erste Palatschinke ist fertig. Jetzt kommt wieder etwas Margarine in die Pfanne und weiter gehts mit der zweiten Palatschinke.
Zum anrichten eine Palatschinke einrollen und in feine Streifen schneiden. In einen Suppenteller geben und mit Gemüsesuppe übergießen. Ich geb auch gern noch das Suppengemüse - mit dem ich die Gemüsesuppe gemacht hab - rein oder koche Karotten in der fertigen Suppe mit. Schmeckt als Ergänzung zur Frittaten-Einlage echt gut.

"For the Cherry on Top" mit viel Schnittlauch garnieren und heiß essen.

Mittwoch, 21. November 2012

Steinpilzcremesuppe mit Apfelconfit

Ich habe ja schon mehrfach erwähnt, dass ich Schwammerl in jeder Form und Zubereitungsart liebe. So verhält es sich auch mit Schwammerl-Suppen. Besonders eignen sich dafür Steinpilze, sie haben einen wunderbar erdigen, aber feinen Geschmack. Man kann die Suppe aber auch mit allen anderen Pilzen zB. braunen Champignons machen, falls ihr keine Steinpilze habt. Ich hatte die Steinpilze von einem Schwammerlsuch-Ausflug meines Papas eingefroren (eingefroren geht also auch). Die Suppe würd sich auch sehr gut als Vorspeise für ein Weihnachtsdinner eignen!


Für 2 bis 3 Portionen...
2 Schalotten, grob gehackt
1 TL brauner Zucker
1,5 EL Margarine
1 Kartoffel, in Stücke geschnitten
200 g Steinpilze, in grobe Stücke geschnitten
100 ml Weißwein
400 ml Suppe
1/2 TL Thymian
1 Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer
1 Schuss Sojasahne

In einem Topf den braunen Zucker in der Margarine karamellisieren, anschließend die Schalotten dazu geben und goldbraun anrösten. Nun die Kartoffelstücke dazu geben, für ein paar Minuten mitrösten. Dann die Steinpilze dazu geben, weitere 4-5 Minuten mitrösten und anschließend mit dem Weißwein und der Suppe aufgießen. Thymian, Lorbeer, Salz und Pfeffer dazu geben und für etwa 20 bis 25 Minuten köcheln lassen. Wenn die Kartoffeln schön durch sind, kommt der Schuss Sojasahne rein und alles wird mit dem Pürierstab schön cremig püriert.

Das Rezept für das Apfelconfit gibt es hier. Es empfiehlt sich das Confit vor der Suppe zu machen, es macht nix, wenn es nicht mehr ganz warm ist.

"For the Cherry on Top" die Suppe mit dem Confit anrichten und noch mit etwas frischem Pfeffer bestreuen.

Montag, 12. November 2012

Karfiolcremesuppe mit Knoblauchcroutons

Die Suppen- und Eintopfzeit hat eindeutig begonnen. Gleichzeitig werden wir auch gerade mit Rüben, Kohl, Kraut und Karfiols in unserem Gemüsekisterl überschwemmt. Deshalb gibts von mir jetzt das Rezept für die leckerste Karfiolcremesuppe ever! Am besten ist sie natürlich immer noch, wenn man mit selbstgemachter Suppe aufgießt, anstatt mit Wasser + Suppenwürfel! :)


Was man für die Suppe braucht...

1 Karfiolkopf, grob in Röschen zerteilt
2 Zwiebel, grob gehackt
1 EL Margarine
2 EL Olivenöl
1 EL Zucker
200 ml Weißwein
500 ml Suppe + 500 ml Wasser
2 Lorbeerblätter
1 TL getrockneten Majoran
1 EL Liebstöckel
1 Schuss Sojasahne
Salz, Pfeffer

Die Margarine, Olivenöl und Zucker in einem Topf karamellisieren lassen. Die Zwiebel dazu geben und anrösten, bis sie goldbraun sind. Nun die Karfiolröschen dazu geben, unter ständigem rühren ein paar Minuten mitrösten und dann mit Weißwein, Suppe und Wasser aufgießen. Lorbeerblätter, Majoran, Liebstöckel und Salz dazugeben und für etwa 30 Minuten köcheln lassen. Die Sojasahne dazu geben und mit dem Pürierstab pürieren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Was man für die Croutons braucht...

2 Knobauchzehen, gepresst
1 alte Semmel in Stücke geschnitten
1/2 TL Rosmarin
2-3 EL Olivenöl

Das Olivenöl in einer Pfanner erhitzen und die Weißbrotstücke darin rösten. Kurz bevor sie fertig sind, den Knoblauch und den Rosmarin dazu geben, nur mehr ca. 2-3 Minuten mitrösten. Fertig.

"For the Cherry on Top" die Suppe mit den Croutons anrichten, etwas Olivenöl oder Zitronenolivenöl darüber träufeln und servieren.

Mittwoch, 26. September 2012

Geschmorter Kürbis mit Joghurt-Kernöl Dip

Wer braucht eine Idee für ein schnelle, schmackhaftes, kalorienarmes Abendessen? Also ich bin absolut begeistert von im Ofen geschmorten Kübis! Diesen Schmorkürbis hab ich schon als Gemüsebeilage zu meinen Salbei-Walnuss-Pesto Linguine gemacht. Weil er so gut war, hab ich mir nur den Schmorkürbis gemeinsam mit meinem Kernöldip mal als schnelles Abendessen gemacht. Es ist einfach super, es geht schnell, schmeckt gut und schadet auch nicht guten Figur.


Hier gibt es das Rezept für den Schmorkürbis. Und hier gibt es das Rezept für den Kernöldip. Den Dip hab ich noch verfeinert mit einem EL gehackter Petersilie und 1 TL guten, süßen Balsamico (zB. Balsamico von Spar Premium).

Freitag, 7. September 2012

Herbstlicher Karotten-Pastinaken Salat

Meine Lieben, ab morgen bin ich eine Woche auf Herbst-Urlaub, aber ich möchte euch noch mit einem einfachen, aber trotzdem gefinkelten Herbstsalat ins Wochenende schicken. Die Tage werden kürzer, die Morgen kälter und das Wurzelgemüse nimmt schön langsam wieder die Oberhand im Speiseplan. Zur Einstimmung - und um zu zeigen, wie vielfältig Karotten sind - mein herbstlicher Karotten-Pastinaken Salat mit getrockneten Cranberries und Pinienkernen.


Was man für eine große Portion oder zwei Beilagenportionen braucht...

6-8 Karotten, geschält
2 Pastinaken, geschält
2 EL Pinienkerne
2 EL getrocknete Cranberries
2 EL frische Petersilie, gehackt
2 EL Apfelessig
4 EL Olivenöl
1 EL Ahornsirup
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 TL Sriracha-Sauce
Salz, Pfeffer

Die Karotten und Pastinaken schräg in Scheiben schneiden und in Salzwasser oder in Suppe (schmeckt besser) ca. 8-10 Minuten kochen (je nach Größe der Scheiben), danach gleich kalt abschrecken. Das Gemüse sollte noch bissfest sein. In der Zwischenzeit werden die Pinienkerne in einer heißen Pfanne angeröstet und das Dressing kann vorbereitet werden. Dazu kommen Olivenöl, Essig, Ahornsirup, Knoblauch, Sriracha-Sauce, Salz und Pfeffer in eine kleine Schüssel und mit einem Schneebesen wird alles gut versprudelt (das Dressing dickt dabei etwas ein).
Sind die Karotten und Pastinaken gekocht, kommen sie in eine Salatschüssel. Dazu kommen auch die Cranberries, Pinienkerne, Petersilie und alles wird mit dem Dressing schön vermengt.

"For the Cherry on Top" mit Ciabatta oder Weißbrot servieren.

Donnerstag, 16. August 2012

Kürbiscremesuppe

Hurraa, der erste Kürbis ist schon da, nämlich in meiner Gemüskiste. Es gab bei uns also schon die erste Kürbiscremesuppe des Jahres. Als ich sie zubereitet hab, ist mir mit Entsetzen klar geworden, dass das Rezept noch nicht am Blog ist, eine Schande. Das wird sofort nachgeholt!
Wichtig bei dem Rezept ist, dass du es mit Hokkaidokürbis machst. Mit dieser Sorte wird die Suppe besonders sämig, ohne auch nur ansatzweise mit Sojarahm oder sonstigem verfeinert werden zu müssen. Außerdem kann man die Schale mitkochen, was irrsinnig praktisch ist.


Was man für 3 - 4 Portionen braucht...

4 Schalotten, gehackt
1 guter EL Margarine ( zB Alsan)
2 TL Zucker
1/2 Hokkaidokürbis, in Stücke geschnitten (inkl. Schale)
150 ml Weißwein
500 ml Suppe oder Wasser mit Suppengewürz
Salz, Pfeffer
2 EL- Balsamico

Die Schalotten in dem Zucker und der Margarine in einem Topf anschwitzen bis sie Farbe genommen haben. Am Boden des Topfes sollte sich ein brauner - aber nicht verbrannter - Satz bilden, das gibt später den guten Geschmack. Die Kübisstücke dazu geben und etwa 10 Minuten dünsten. Anschließend mit dem Wein und der Suppe aufgießen und den Kübis in dem Sud für etwa 15 bis 20 Minuten gar kochen. Nun kommen noch Salz, Pfeffer und Balsamico dazu und die Suppe kann mit einem Pürierstab oder mit einem Blender püriert werden. Nochmal abschmecken. Die Suppe mit ein paar Kürbiskernen und Kürbiskernöl anrichten.

"For the Cherry on Top" mit einem grünen Salat servieren. Angerichtet mit Balsamico und dem Zitronen-Olivenöl von Renato Pata, (meine neue Sucht, gibts am Karmelitermarkt oder hier zu bestellen), ein Gedicht.