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Freitag, 29. November 2013

Im Ofen geschmorte Süßkartoffeln und Pakchoi mit Dukkah

Meine Lieben, kennt ihr Dukkah? Wenn nicht, müsst ihr euch das unbedingt zulegen! Dukkah ist eine afrikanisch-orientalische Gewürzmischung mit Nüssen. Da sind Cashews und Haselnüsse drin, Erdnüsse, Mandeln, Sesam, Kreuzkümmel, Koriander, Paprika, Pfeffer und Salz. Wenn man das mit Macadamiaöl und Limettensaft vermischt: Wha Wha Whoom!! Passt auch zu winderlichen Gemüsesorten wie Pac Choi und Süßkartoffeln.


Was man für eine Portion braucht...

1 Süßkartoffel, in Stücke geschnitten
2-4 Pakchoi, der Länge nach halbiert
3 EL Olivenöl
Salz
1 EL Dukkah
2 EL Maccadmianuss-Öl
1 EL Limetten- oder Zitronensaft

Das Backrohr auf 250 Grad vorheizen. Die Süßkartoffelstücke in einem EL Olivenöl wälzen, salzen, auf ein Backblech legen und ins Backrohr schieben. Den Pakchoi waschen, abtrocknen, in den restlichen 2 EL Olivenöl wälzen, ebenfalls salzen und zu den Süßkartoffeln auf das Backblech legen (wenn die Süßkartoffeln schon ca. 20 Minuten im Rohr sind). Die Temperatur auf 180° reduzieren Nochmals weitere 10 Minuten schmoren.
In der Zwischenzeit das Maccadamiaöl mit dem Dukkah und Limettensaft vermischen.
Das Gemüse aus dem Rohr holen, auf einem Teller schön anrichten und das Dukkah-Öl darüber verteilen. 

"For the Cherry on Top" mit frischem Basilikum garnieren.

Donnerstag, 14. November 2013

Russisches Menü Pt. II - Krimsekt-Süppchen

Weiter geht mit dem zweiten Teil meines Russischen Menüs und zwar mit einem würzig, süß, säuerlichen Krimsekt-Süppchen. Eigentlich kann man für die Suppe sicher jeden Sekt nehmen, aber für ein Russisches Menü klingt doch Krimsekt-Süppchen herrlich oder?
Dazu serviert hab ich Baranki, das sind kleine Kringel aus Hefeteig (schauen aus wie klitzekleine Bagel), die ich im Russischen Spezialitätenladen meines Vertrauens erstanden habe. Siehe da, die Dinger sind sogar vegan. Unser Dinner-Gast hat die Hefekringel postwendend als Einlage in die Suppe gegeben, das hab ich ihr doch gleich nachgemacht. Schmeckt super!


Was man für 4 Teller braucht...

2 Zwiebel, grob gehackt
1 EL Margarine (Alsan)
2 TL brauner Zucker
1 guter TL Mehl
200 ml Krimsekt
800 ml Suppe
2 Lorbeerblätter
1 TL Majoran, getrocknet
Salz, Pfeffer
1 EL Sauerrahm (zB. von Soyananda)

Die Zwiebel, Margarine und Zucker in einem Topf goldbraun anrösten. Das Mehl dazu geben, unter ständigem rühren kurz mitrösten und dann mit dem Sekt ablöschen. Kurz einreduzieren lassen und dann mit der Suppe aufgießen. Lorbeer, Majoran, Salz und Pfeffer dazu geben und für etwa eine halbe Stunde köcheln lassen. Dann den Lorbeer raus geben und die Suppe mit einem Pürierstab gut durchpürieren. Den Sauerrahm mit einem Löffel unterrühren.
 
"For the Cherry on Top" mit einem Zweig Dill garnieren.

Montag, 28. Oktober 2013

Schnelle Tomatencremesuppe mit gebratenen Seitlingen

Wenns mal wieder schnell gehen soll, hab ich heute was für euch: Eine ratz-fatz Tomatencremesuppe mit gebratenen Kräuterseitlinge als Einlage. Geht superschnell und macht auch als Vorspeise in einem Dinner für Freunde oder Familie was her. Der Zimt in der Suppe machts aus, das harmoniert einfach wudnerbar. Zimt, Tomaten, Zitrone, spitze!


Was man für 3-4 Portionen braucht...

4 EL Olivenöl
2 TL brauner Zucker
1 Zwiebel, grob gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
700 g Tomatenpolpa oder geschälte Tomaten
500 ml Wasser
1/2 TL Zimt
Saft 1/2 Zitrone
Salz, (weißer) Pfeffer
1 Hand voll frischen Basilikum
Saft 1/2 Zitrone
1 Schuss Sojasahne

2 EL Olivenöl
4 Kräuterseitlinge, in Stücke geschnitten

Die Zwiebel in einen Topf mit dem Öl und dem Zucker goldbraun anrösten. Anschließend den Knoblauch dazu geben, weitere 3 Minuten mitrösten und dann mit der Tomatenpolpa und dem Wasser aufgießen. Zimt, Zitrone, Pfeffer, Salz und Basilikum dazu geben, gut umrühren und mindestens 15 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Kräuterseitlinge in einer heißen Pfanne mit Olivenöl anbraten, etwas salzen und beiseite stellen.
Die Suppe mit dem Pürierstab pürieren und mit einem Schuss Sojasahne verfeinern. Die Suppe gemeinsam mit den Pilzen als Einlage schön anrichten.
 
"For the Cherry on Top" mit einem Stück Ciabatta und einem Glas Rotwein servieren.

Freitag, 18. Oktober 2013

Süßkartoffelpüree mit karamellisierten Balsamico-Feigen und frischem Oregano

Mit dem Herbst kommen viele meiner Lieblingsfrüchte und Gemüsesorten. Und weil mir jetzt schon ab und zu der Sinn nach Weihnachten steht, hab ich mir ein gemütliches "zum auf der Couch essen" Gericht gemacht, das auch wunderbar als Vorspeise oder Beilage für ein Weihnachtsessen passen würde. Samtig, cremiges Süßkartoffelpüree mit viel Muskat und dazu Balsamicofeigen, süß und würzig zugleich. Das Rezept ist außerdem auch was für einen Abend, an dem man nicht so viel Zeit hat.

Was man für eine große Portion braucht...

2 Süßkartoffeln, geschält und in grobe Stücke geschnitten
1 guten Schluck Sojamilch
1/2 EL Margarine (Alsan)
1 Knoblauchzehe, gepresst
Salz
Muskat

2 Feigen, halbiert und/oder geviertelt
1 EL Olivenöl
1/2 TL brauner Zucker
1 EL Balsamico
1 EL frischer Oregano
Salz, Pfeffer
1 TL Pinienkerne, geröstet

Die Süßkartoffeln in Salzwasser garen, abseihen und gemeinsam mit Margarine, Sojamilch, Knoblauch, Salz und Muskat zu einem Püree zerstampfen und warm halten.
Eine kleine Pfanne mit Olivenöl und dem braunen Zucker erhitzen. Die Feigen darin 3-4 Minuten anbraten und anschließend mit dem Balsamico ablöschen. Den frischen Oregano dazu geben und braten bis der Balsamico verdampft/eingedickt ist. Salzen und mit Pfeffer abschmecken.
Das Süßkartoffelpüree in einem Teller schön mit den Feigen anrichten und die Pinienkerne darüber streuen.

"For the Cherry on Top" mit einem Zweig frischen Oregano garnieren.

Dienstag, 13. August 2013

Linguine Salsa Verde mit gegrillten Zucchini

Meine Lieben, ich hab mir mal wieder ein neues Kochbuch gegönnt: "Rezepte für einen italienischen Sommer". Das ist kein veganes Kochbuch, aber gespickt mit sehr gut veganisierbarer italienischer Basisküche (einiges ist auch ohnehin vegan). In dem Buch hab ich eine Salsa Verde gefunden, die die Italiener zu allem möglichen essen. Ich hab das promt veganisiert, bzw. meine eigene Version einer Salsa Verde kreiert, wunderbar mit Zitrone, gutem Olivenöl, frischen Kräutern und einem tollen Gewürz: Mama Mia, eine italienische Gewürzmischung, wiedermal vom Babette's. Da sind lauter schöne Sachen drin: Pfeffer, Zitronenschale, brauner Rohrzucker, Basilikum, Salbei, Thymian, Oregano, Anis, Fenchelsamen, Wacholder, Lorbeer und Muskat. Da riechts zu Hause gleich wie in einer toskanischen Landküche!
Achja, und nur der Vollständigkeit halber: Ich hab keinen Werbevertrag mit Babette's. Wie immer empfehle ich nur Produkte, von denen ich selbst überzeugt bin und gerne darüber schreibe.
So und jetzt gehts los mit meiner Salsa Verde:


Was man für zwei Portionen braucht...

2 kleine Erdäpfel, geschält
100 g Erbsen (ich hab TK verwendet)
1 Bund Basilikum, fein gehackt
2 EL gehackte Petersilie
2 Knoblauchzehen, gepresst
Saft 1/2 Zitrone
75-100 ml Olivenöl
1 TL Mamma Mia - Gewürzmischung (oder eine andere italienische Gewürzmischung nach Geschmack)
Salz

1 kleine Zucchini, in Stifte geschnitten.
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

200 g Linguine

Als erstes die Salsa Verde: Die Eräpfel schälen und in Salzwasser kochen. Ein paar Minuten bevor sie durch sind, die Erbsen dazu geben, ein paar Minuten mitkochen und anschließend abseihen. Mit dem Kartoffelstampfer alle zu einem Brei stampfen. Man kann das auch pürieren, wenn man es lieber hat, ich habs gerne rustikal. Jetzt kommt der Knoblauch, die Kräuter, der Zitronensaft, Olivenöl, Gewürz und Salz dazu. Nochmal alles gut verstampfen, dass alles gut verteilt ist.
 
Nudelwasser aufsetzen, salzen und die Linguine darin al dente garen. In der Zwischenzeit die Zucchini in einer Grillpfanne mit Olivenöl kruz und scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2 EL von dem Nudelwasser zu der Salsa Verde geben und nochmal gut umrühren.
Die Nudeln abgießen und zurück in den Topf geben. Die Salsa Verde dazu geben und gut verteilen. Jede Portion mit ein paar Stiften gegrillten Zucchini anrichten.
 
"For the Cherry on Top" vor dem servieren mit frischem Pfeffer bestreuen.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Panzanella mit Eierschwammerl und Spargelessig-Dressing

Heiß ist es meine Lieben, was für ein Sommer! Und die Eierschwammerl sind dieses Jahr auch sehr früh dran. Da liegt es doch nahe, den klassischen italienischen Brotsalat mit meinen liebsten Schwammerln aller Zeiten zu kombinieren. Wenn der dann noch mit Gegenbauer's Spargelessig angerichtet ist (den gibts dort gerade) bin ich im Himmel! Ein tolles Gericht für einen lauen Sommerabend oder ein Picknick im Schwimmbad.


Was man für 2 große Portionen braucht...

4 Tomaten, in feine Scheiben geschnitten
1 Zucchini, fein gehobelt
1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
150 g Eierschwammerl
150 g Ciabatta (vom Vortag), in grobe Stücke gerissen
Olivenöl
Salz
1 Bund Basilikum, in grobe Blätter zerrupft


Die Tomaten, Zucchini, Zwiebel und Basilikum in eine große Salatschüssel geben. Eine Pfanne mit 2 EL Öl erhitzen und die Brotstücke darin anrösten, bis sie cross sind. Dann von der Pfanne in die Salatschüssel geben. Die Pfanne mit etwas Küchenrolle auswischen, nochmal 2 EL Olivenöl rein geben und die Eierschwammerl darin kurz und scharf anrösten (ca. 3 Minuten). Die Eierschwammerl etwas salzen und auch in die Salatschüssel geben. Jetzt alles in der Salatschüssel gut durchmischen. Das ist wichtig, denn wenn das Brot oben auf liegt und das Dressing so drüber kommt, wird alles von dem Brot sofort aufgesaugt.

Für das Dressing:

4 EL Spargelessig (gibt es zB beim Gegenbauer am Naschmarkt oder online)
5 EL Olivenöl
1 EL Macadamiaöl
1 gestrichener TL brauner Zucker
Salz, Pfeffer

Alle Zutaten in eine kleine Schüssel geben und mit einer Gabel oder Schneebesen verquirlen. Das Dressing über den Salat geben und gut durchmischen. Eventuell nochmal mit Salz abschmecken.
TIP: Statt dem Spargelessig kann man auch Rotweinessig verwenden, damit wird der originale Panzanella traditionellerweise angerichtet.

"For the Cherry on Top" mit etwas frischem Basilikum garnieren und mit einem kühlen Getränk verschmausen. 

Freitag, 5. Juli 2013

Paprizierte "Haschee"-Hörnchen mit Rosmarin

Wer kennt sie nicht aus der Kindheit, die leckeren Haschee-Hörnchen! Die wollt ich jetzt mal wieder haben, aber ohne Muh und Oink, das kommt mir nicht in meine Hörnchen rein!
Das Gericht ist bestens geeignet für die kleinen Erdlinge unter uns, Kinder lieben das. Und gestressten Mamas und Papas haben auch was davon, zumal es sehr rasch zuzubereiten ist. Essen Kinder mit, dann würd ich den Tabasco erst zum Schluss auf die Erwachsenenportionen geben.


Was man für 4 Portionen braucht...

300 g Hörnchen
80 g Sojagranulat
250 ml Wasser
2 Zwiebeln, fein gehackt
6 EL Olivenöl
1 TL brauner Zucker
1 Zweig frischer Rosmarin
1,5 EL Tomatenmark
1 geh. TL Paprikapulver edeslüß
1 Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer
Tabasco

Das Sojagranulat in eine Schüssel mit dem Wasser geben und quellen lassen. Das Nudelwasser aufsetzten, salzen und die Pasta al dente garen.
In der Zwischenzeit die Zwiebel in dem Olivenöl und Zucker g'scheit anrösten, das kann ruhig braun werden, anbrennen sollte es hald nicht. Der Rosmarinzweig kommt so wie er ist auch mit in die Pfanne und wird mitgeröstet. Jetzt kommt das Tomatenmark dazu und wird noch ein paar Minuten unter ständigem rühren mitgeröstet.
Das Sojagranulat hat das Wasser jetzt angezogen. Damit es nicht zu feucht ist, wird jetzt das Wasser  mit den Händen aus dem Granulate ein biss rausgedrückt und dann kommt das Granulat zu den Zwiebeln in die Pfanne. Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Tabasco nach Geschmack dazu, gut umrühren und noch ein paar Minuten g'scheit anrösten. Die Hörnchen müssten mittlerweile gar sein, die werden abgegossen und gleich zu dem "Haschee" in die Pfanne gegeben. Schnittlauch dazu, alles gut umrühren und nochmal mit Salz und Tabasco abschmecken.
 
"For the Cherry on Top" in einer großen Schale mit dem Rosmarinzweig oben auf anrichten. Etwas Olivenöl darüber träufeln und in die Mitte des Tisches stellen und jeder schöpft sich rauf! Ein Tomaten- oder Gurkensalat passt auch hervorragend dazu!

Dienstag, 18. Juni 2013

Pasta Pomodoro Fresco

Eine riesige Ochsenherz-Tomate veranlasst mich dazu, euch mein absolutes Lieblingspasta-Rezept zu verraten. Es bedeutet für mich Italien pur und ist nochdazu unglaublich schnell zuzubereiten. Die Sauce braucht so lange, wie die Nudeln kochen müssen, alles ratz, fatz! Die Tomate hat übrigens einen halben Kilo gewogen! :D


Was man für 2 Portionen braucht...

200 g Spagetti
5 EL Olivenöl
1 TL brauner Zucker
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauch, in Streifen geschnitten
500 g reife Tomaten
1-2 EL Balsamico
1 Hand frischer Basilikum
Salz, Pfeffer

Einen kleinen Topf Wasser zum kochen bringen und von der Herplatte nehmen. Die Tomaten oben und unten kreuzweise einritzen, kurz ins kochende Wasser schmeissen, raus nehmen und die Haut abziehen.
Einen großen Topf Wasser für die Pasta zum kochen bringen, salzen und die Pasta darin kurz vor al dente garen.
In der Zwischenzeit den Zwiebel in dem Olivenöl und Zucker in einer heißen Pfanne goldbraun anrösten. Den Knoblauch dazu geben, 1-3 Minuten mitrösten. Die geschälten Tomaten in Stücke schneiden und zu Zwiebel und Knoblauch in die Pfanne geben. Den Balsamico dazu geben und köcheln lassen. Wenn die Nudeln fast al dente sind, werden sie so abgeseiht, dass noch etwas von dem Stärkewasser (ein paar EL) zurück bleibt und das wird nun gemeinsam mit den Nudeln in die Pfanne zu den  Tomaten gegeben. Alles gut durchrühren, Basilikum, Salz und Pfeffer dazu geben und nun die Pasta fertig garen.
 
In einem Teller schön anrichten und mit etwas Mandel-Feta und einem Blatt Basilikum garnieren.


"For the Cherry on Top" mit einem Glas spritzigen Weißwein am Balkon genießen.

Freitag, 3. Mai 2013

Pastamuscheln gefüllt mit Ragout aus grünem Spargel und Babyseitlingen

Ich bin ja grade absolut in der Spargelphase. Wie ich es genieße, wenn dieses wunderbare Gemüse endlich wieder Saison hat. Spargel ist so unglaublich vielfältig, was man den nicht mit alles kombinieren kann. Heute mal mit Baby-Kräuterseitlingen in einer Mandel-Sauce mit Kirschtomaten und einer Prise Zimt für den Pepp!


Was man für 2 große Portionen braucht...

200 g Pastamuscheln

3 EL Olivenöl
1/2 TL brauner Zucker
200 g grüner Spargel, in Stücke geschnitten
200 g Baby-Kräuterseitlinge (oder andere Pilze)
2 Knoblauchzehen, gepresst
100 g Cocktailtomaten, geviertelt
2 EL Balsamico
150 ml Wasser
2 EL Mandelmus
Salz, Pfeffer
1 Messersp. Zimt
1 guten Spritzer Limettensaft
3 EL Pinienkerne

Das Nudelwasser aufsetzen, Wasser salzen und die Pasta darin garen.
In der Zwischenzeit kann man das Ragout vorbereiten, das dauert insgesamt etwa 15 Minuten.
Das Olivenöl und den Zucker in einer Pfanne erhitzen. Den Spargel dazu geben und ein paar Minuten anbraten. Anschließend die Pilze dazu geben und weitere 3 Minuten mitrösten. Nun kommt der Knoblauch dazu, gut umrühren und weitere 2-3 Minuten mitrösten. Jetzt kommen die Cocktailtomaten in die Pfanne, kurz in der Pfanne brutzeln lassen und dann mit dem Balsamico ablöschen. Jetzt kommt das Wasser und das Mandelmus dazu, gut umrühren und etwas einreduzieren lassen. Mit Salz (verträgt ganz schön was), Pfeffer und Zimt würzen. Zum Schluss, vor dem Servieren, den Limtettensaft darüber träufeln, noch einmal umrühren, fertig.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl goldbraun anrösten.

Die Pasta abschütten und mit dem Ragout schön anrichten. Pinienkerne und - wer mag - noch etwas Olivenöl darüber träufeln. Basta.

"For the Cherry on Top" mit einem erfrischenden Gurkensalat servieren.

Dienstag, 30. April 2013

Asiatischer Spargelsalat mit Curry-Mango Tofu

Kaum wird es wärmer hab ich plötzlich ständig Lust auf Salat. Die Variationen sind aber auch unerschöpflich. Besonders schmeckt mit momentan natürlich der Spargel, den man auch supergut asiatisch marinieren kann. Und so geht das...


Was man dafür braucht...

1 Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
250g grüner Spargel, in Stücke geschnitten
1 Packung Curry-Mango Tofu (Sesamtofu oder Räuchertofu geht auch), in Würfel geschnitten
5 Radieschen, in Scheiben geschnitten
1/2 Kopf grüner Salat (im Bild: grüner Bologneser), in Streifen geschnitten
Olivenöl

Eine Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebelringe darin goldbraun anrösten und anschließend in eine große Salatschüssel geben. Dann in der Pfanne die Spargelstücke anbraten und auch zu den Zwiebeln in die Schüssel geben. Jetzt noch die Tofuwürfel anrösten und anschöießend gemeinsam mit den Radieschen und grünen Salat in die Schüssel geben.

Für das Asia-Dressing...

Saft 1/2 Limette
1 EL Sojasauce
1 EL Mirin
1 TL Sriracha Sauce
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 EL schwarzer Sesam
2 EL Olivenöl

Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel mit einem Schneebesen oder einer Gabel verquirlen. Über den Salat geben und gut durchmischen.

"For the Cherry on Top" mit einem Glas Mangosaft servieren.

Dienstag, 23. April 2013

Spaghettini mit Bärlauch-Avocado Pesto

Es ist sowas von Bärlauchzeit meine Lieben! Und eigentlich kommt mir beim Thema Bärlauchpesto das gähnen, weil so abgedroschen. Aber ich hab quasi ein Bärlauchpesto 2.0 kreiert: Abgebunden mit einer wundervoll reifen Avocado und ein paar getrockneten Tomaten, die ich dazu geheckselt hab, geben den letzten Kick. Das schmeckt noch sensationeller als es aussieht!


Was man für 4 Portionen braucht...

400g Spagettini

1 reife Avocado
100g Bärlauch
Saft 1/2 Limette
60g Pinienkerne
50-70 ml Olivenöl
6 getrocknete Tomaten
2 EL Balsamico
Salz, Pfeffer

Das Nudelwasser aufsetzen, wenn es kocht, salzen und die Spgettini darin al dente garen.
In der Zwischenzeit alle Zutaten für das Pesto in einer Küchenmaschine geben und zu einem feinen Pesto pürieren. Durch die Avocado wird das Pesto besonders cremig und schmeckt total frisch. Wenn man keine Küchenmaschine hat, kann man die Zutaten auch mit dem Pürierstab zu einem Pesto verarbeiten, es wird hald vielleicht nicht so cremig.
Wenn die Nudeln fertig gekocht sind, etwas von dem Nudelwasser in ein Schüsserl oder eine Tasse abschöpfen (4-5 EL oder so), die Nudeln abgießen und zurück geben in den Topf. Dann mit dem abgeschöpften Nudelwasser und dem Pesto gut vermischen und sofort servieren.

"For the Cherry on Top" mit einem spritzigen, veganen Weißwein servieren.

Freitag, 1. März 2013

Im Ofen gerösteter Romanesco mit Chili, getrockneten Marillen und Mandelsplittern

Seit langem haben sich gestern die ersten Sonnenstrahlen wieder raus getraut, der Frühling steht vor der Tür. Und damit geht das jährliche ringen um die Bikinifigur los, dieses Jahr verschäft um die klitzekleine Kleinigkeit, dass ich auch in mein Brautkleid passen möchte! Die großen Schüsseln Spagetti und Eintöpfe werden also eingeschränkt und durch leichtere, aber nicht minder schmackhaftere Gerichte ersetzt. Fett und Kohlenhydrate zu reduzieren ist eine Sache, aber fades Essen zu machen, das kommt mir nicht in die Tüte!
Gestern Abend hab ich also einen Romanesco so zubereitet, dass er wahsinnig gut schmeckt und somit meine Geschmacksknospen zufriedenstellt, aber gleichzeitig war es keine Kalorienbombe. Ich hab ihn im Backrohr mit Chili gebacken und mit getrockeneten Marillen und Mandelsplitter (Nüsse haben schließlich gutes Fett) abgerundet. Ein Gedicht! Das kann man auch sehr gut als Beilage zu allem Möglichen verwenden.


Was man für eine große Portion oder zwei Beilagenportionen braucht...

Einen kleinen Kopf Romanesco, gewaschen und in Röschen zerteilt
Saft 1/2 Zitrone
3 EL Olivenöl
1 Chili
1 Prise Salz
1 Prise geräuchertes Salz (mein neuer absoluter Favorit!)
3 getrocknete Marillen
1 EL Mandelsplitter

Das Backrohr auf 200 ° vorheizen. In einer Schüssel den Zitronensaft, das Olivenöl, Chili, Salz und gerächertes Salz zu einer Marinade verquirlen. Die Romanescoröschen in die Schüssel geben und gut mit der Marinade benetzen. Das Gemüse samt Marinade in eine Auflaufform geben und im Backrohr für 25 bis 30 Minuten backen. Nach 15 Minuten einmal durchmischen, dass die Röschen gleichmäßig Farbe nehmen.
Die getrockenten Marillen in kleine Würfel schneiden und mit den Mandelsplitter vermischen. Den Romanesco auf einem Teller mit den getrockneten Marillen und Mandeln schön anrichten.

TIP: Getrocknete Marillen von guter Qualität sind bräunlich-rot. Man findet oft welche, die noch gelblich-orange ausschauen, wie frische Marillen. Die sind aber mit Schwefel behandelt, dass sie frischer aussehen. Gesünder oder schmackhafter sind die aber nicht, ganz im Gegenteil!

"For the Cherry on Top" nochmal mit etwas Zitronensaft beträufeln. Ok, ok, und ein bissi Olivenöl hab ich auch noch drüber gegeben.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Bruschetta mit karamellisierten Zwiebeln, Feigencarpaccio, Pinienkernen und Ruccola

Einfach aber dekadent ist mein Bruschetta mit in Portwein karamellisierten Zwiebeln, Feigencarpaccio, Pinienkernen und Ruccola. Eine tolle Vorspeise für ein italienisches Dinner oder auch mal am Abend, wenn ihr euch was Besonderes gönnen wollt, das aber schnell zuzubereiten ist!

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Was man für 6 Portionen braucht...

3 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
1-2 TL brauner Zucker
1,5 EL Margarine
100 ml Portwein
Salz, Pfeffer
etwas Muskatnuss

4-5 Feigen, in feine Scheiben geschnitten
1 Hand voll Ruccola
Pinienkerne
6 Scheiben Ciabatta oder Sauerteigbrot
Olivenöl

In einer Pfanne die Margarine schmelzen und die Zwiebelringe mit dem Zucker darin goldbraun anrösten. Anschließend mit dem Portwein ablöschen, salzen, pfeffern und Muskatnuss dazu geben. Nun wird das Ganze einreduziert, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist und die Zwiebeln ausschauen wie eine grobe Marmelade.

In einer anderen Pfanne wird das Ciabatta in etwas Olivenöl getoastet. Anschließend kann man in der selben Pfanne die Pinienkerne kurz hellbraun anrösten.
Und jetzt gehts ans anrichten:
Auf das getoastete Ciabatta kommt in etwa ein EL karamellisierte Zwiebeln, überall schön verteilen. Darauf kommen die Feigenscheiben und zum Schluss die Pinienkerne und den Ruccola darauf drapieren.

"For the Cherry on Top" kann man das Bruschetta noch mit etwas Olivenöl beträufeln und mit einem Glas leichten Rotwein servieren.

Dienstag, 6. November 2012

All Green Pasta

Momentan ist es in meiner echten Arbeit etwas stressiger. Das bedeutet, dass auch ich manchmal auf fertige Produkte wie Pestos zurückgreifen muss. Das soll aber keine Schande sein, denn schmecken tuts ausgezeichnet. :) Ein bisschen Pistazien da, ein bisschen Zitronenöl dort und schon hat das fertige Pesto eine besondere Note bekommen.


Was man für 2-3 Portionen braucht...

1 Zucchini
1 Glas (130 ml) veganes Pesto Basilico (zB. von bio verde, gibts bei denn's oder Reformhäusern, oder von Alnatura bei dm)
200 g grüne Linguine
4 EL Pistazien
Zitronenzeste oder Zitronenolivenöl
Salz

Eine Topf mit Nudelwasser aufstellen und die Linguine kochen. In der Zwischenzeit die Zucchini der Länge nach halbieren oder dritteln und mit dem Sparschäle der Länge nach in feine Streifen hobeln. Die Nudeln - wenn sie fertig sind - so abgießen, dass noch ein bissi Nudelwasser im Topf bleibt. Die Zucchinihobel und das Pesto dazu geben, sanft mit dem Kochlöfefl durchmischen. Die Zucchinihoble fallen sofort in sich zusammen und vermischen sich dekorativ mit den Linguine. Die Pistazien grob hacken, wenn man möchte etwas anrösten - und über die Nudeln geben.

"For the Cherry on Top" mit etwas Zitronenzeste (Bioware nehmen) oder Zitronenolivenöl garnieren.

Freitag, 2. November 2012

5-Minuten Erdbeertascherl

Als gute Hausfrau *hüstel* will man seinen Gästen immer ein kleines Schmankerl anbieten. Blöd ists nur, wenn die Gäste kurzfristig kommen oder man lieber eine Folge "Sex and the City" schauen will, als einen Kuchen zu backen. Will man trotzdem gut da stehen, "bäckt" man meine 5-Minuten Erdbeertascherl. Einfacher gehts nicht. Geht auch mit Himbeeren, Pfirsichern, Äpfeln, Birnen, oder anderem Hokuspokus und schmeckt garantiert jedem!
PS: Es empfiehlt sich generell IMMER eine Rolle Blätterteig zu Hause zu haben!


Was man für 8 Tascherl braucht...

1 Rolle veganen Blätterteig (zB. Dinkelblätterteig von Ja!Natürlich bei Billa oder Merkur)
250 g Erdbeeren
2 TL Vanillezucker
1 EL Staubzucker

Das Backrohr auf 200 Grad vorheizen und den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen. Die Erdbeeren in kleine Stücke schneiden und mit dem Vanillezucker und Staubzucker gubt vermischen. Man kann auch etwas Zitronenzeste dazu geben, wenn man mag.
Den Blätterteig auf einem Backblech ausrollen und in acht Teile Schneiden (einmal längs, dreimal der Breite nach durchschneiden). auf die untere Hälfte eines jeden Blätterteig-Rechtecks einen guten Löffel Erdbeeren geben, die andere Hälfte darüber schlagen und die Enden mit einer Gabel zudrücken. Die Stücke etwas verteilen, so dass sie beim Backen nicht zusammenkleben. Für ca. 15 Minuten im Backrohr backen, wer die Tascherl etwas dünkler, knuspriger mag, kann sie noch 2-3 Minuten länger drin lassen.

Andere Kombinationen: Himbeeren mit Minze, Birnen mit Thymian oder Pfirsich mit Rosmarin für die ganz gefinkelten! :)

"For the Cherry on Top" mit Staubzucker bestreuen.

Montag, 8. Oktober 2012

Knollen-Rüben Pasta

Ein wahrer Augenschmaus ist aus meiner wochenendlichen Restelverwertung geworden. Im Gemüsefach finden sich angeschnittene Sellerieknollen, dort und da noch eine Karotte, vom Kürbis gibts auch nur mehr ein Stückerl. Kennt ihr das? Wenn ja, dann schneidet doch euer Gemüse einfach klein, übergießt es mit etwas Olivenöl und Balsamico und lasst es im Ofen brutzeln. Eine tolle Beilage, Gemüsesnack, Pasa"sauce". Und man kann das so gut wie mit jedem Gemüse machen. Hier das Rezept für mein herbstliches Pasta-Potpourrie.


Was man für zwei Portionen braucht...

2 Karotten, in Stücke geschnitten
2 kleine rote Zwiebeln, geviertelt
1/3 Hokaido-Kürbis, in Stücke geschnitten
1 Fenchelknolle, in Stücke geschnitten
5 Koblauchzehen, nicht geschält!
5 EL Olivenöl
5 EL Balsamico-Essig
Salz, Pfeffer
1 EL Ahornsirup
3-4 EL Olivenöl
200 g Fussili oder andere Pasta

Das Backrohr auf 200° vorheizen. Das Gemüse schneiden und gemeinsam mit Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer in eine Auflaufform geben und gut durchmischen. Das Ganze muss nun ca. 45 Minuten im Backrohr brutzeln, immer mal umrühren. Nach einer halben Stunde das Nudelwasser hinstellen und die Pasta kochen. Nach 45 Minuten das Gemüse aus dem Backrohr nehmen. Die Knoblauchzehen schälen, den weichen Knoblauch mit einem Löffel grob zerdrücken und unter das Gemüse mischen. Nun noch den Ahornsirup und nochmal etwas Olivenöl dazu geben und die Nudeln mit ein, zwei EL Nudelwasser in die Auflaufform geben. Gut durchmischen und noch einmal würzig mit Salz abschmecken.

"For the Cherry on Top" mit Pecannüssen garnieren.

Mittwoch, 26. September 2012

Geschmorter Kürbis mit Joghurt-Kernöl Dip

Wer braucht eine Idee für ein schnelle, schmackhaftes, kalorienarmes Abendessen? Also ich bin absolut begeistert von im Ofen geschmorten Kübis! Diesen Schmorkürbis hab ich schon als Gemüsebeilage zu meinen Salbei-Walnuss-Pesto Linguine gemacht. Weil er so gut war, hab ich mir nur den Schmorkürbis gemeinsam mit meinem Kernöldip mal als schnelles Abendessen gemacht. Es ist einfach super, es geht schnell, schmeckt gut und schadet auch nicht guten Figur.


Hier gibt es das Rezept für den Schmorkürbis. Und hier gibt es das Rezept für den Kernöldip. Den Dip hab ich noch verfeinert mit einem EL gehackter Petersilie und 1 TL guten, süßen Balsamico (zB. Balsamico von Spar Premium).

Freitag, 21. September 2012

Ungarisches Eierschwammerlgröstel

Meinen Herbsturlaub hab ich in meinem Heimatort Kleinarl in Salzburg verbracht, wo es dieses Jahr besonders viele Schwammerl gegeben hat. Da trifft es sich gut, dass mein Vater begeisterter Schwammer-Sucher ist und ich begeisterte Schwammerl-Esserin bin! Zu Hause angekommen, haben mich schon eine Schüssel voll mit frischen Eierschwammerl aus dem Wald als Begrüßungsgeschenk erwartet. Die mussten natürlich sofort verarbeitet werden. Weil es aber schnell gehen sollte (so eine lange Autofahrt kann müde machen) hab ich mich für ein Erdäpfl-Gröstl entschieden, aber auf ungarische Art mit Eierschwammerl. Deftig, herbstlich, gut.


Was man für zwei Portionen braucht...

4 große Kartoffeln
1 TL brauner Zucker
3-4 EL Olivenöl
1 rote Paprika, in kleine Stücke geschnitten
2 Zwiebeln, fein gehackt
250g Eierschwammerl
2 TL Paprikapulver, edelsüß
1 EL Balsamico
1 Hand voll frische Petersilie, gehackt
Salz, Pfeffer

Die Kartoffeln halbieren und mit Schale kochen, bis sie fast durch sind, sie sollten in der Mitte noch etwas hart sein (so fallen sie beim rösten dann nicht auseinander). Dann kalt abschrecken, schälen und in etwa 5 Millimeter dicke Scheiben schneiden.
Eine Pfanne mit dem Öl und dem, Zucker erhitzen und die Zwiebel und die Paprikastücke darin scharf anbraten bis sie braun werden. Dann die Eierschwammerl dazu geben und mitrösten, bis sie zusammenfallen. Nun die Kartoffelscheiben und das Paprikapulver dazu geben und alles nochmal scharf anrösten. Zum Schluss mit dem Balsamico ablöschen, die Petersilie dazu geben und gut mit Salz und Pfeffer würzen. Wen eine geräucherte Note mag, kann auch noch etwas geräuchertes Paprikapulver dazu geben.

"For the Cherry on Top" mit einem Glas Tokajer servieren.

Freitag, 7. September 2012

Herbstlicher Karotten-Pastinaken Salat

Meine Lieben, ab morgen bin ich eine Woche auf Herbst-Urlaub, aber ich möchte euch noch mit einem einfachen, aber trotzdem gefinkelten Herbstsalat ins Wochenende schicken. Die Tage werden kürzer, die Morgen kälter und das Wurzelgemüse nimmt schön langsam wieder die Oberhand im Speiseplan. Zur Einstimmung - und um zu zeigen, wie vielfältig Karotten sind - mein herbstlicher Karotten-Pastinaken Salat mit getrockneten Cranberries und Pinienkernen.


Was man für eine große Portion oder zwei Beilagenportionen braucht...

6-8 Karotten, geschält
2 Pastinaken, geschält
2 EL Pinienkerne
2 EL getrocknete Cranberries
2 EL frische Petersilie, gehackt
2 EL Apfelessig
4 EL Olivenöl
1 EL Ahornsirup
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 TL Sriracha-Sauce
Salz, Pfeffer

Die Karotten und Pastinaken schräg in Scheiben schneiden und in Salzwasser oder in Suppe (schmeckt besser) ca. 8-10 Minuten kochen (je nach Größe der Scheiben), danach gleich kalt abschrecken. Das Gemüse sollte noch bissfest sein. In der Zwischenzeit werden die Pinienkerne in einer heißen Pfanne angeröstet und das Dressing kann vorbereitet werden. Dazu kommen Olivenöl, Essig, Ahornsirup, Knoblauch, Sriracha-Sauce, Salz und Pfeffer in eine kleine Schüssel und mit einem Schneebesen wird alles gut versprudelt (das Dressing dickt dabei etwas ein).
Sind die Karotten und Pastinaken gekocht, kommen sie in eine Salatschüssel. Dazu kommen auch die Cranberries, Pinienkerne, Petersilie und alles wird mit dem Dressing schön vermengt.

"For the Cherry on Top" mit Ciabatta oder Weißbrot servieren.

Mittwoch, 5. September 2012

Linguine mit Salbei-Walnuss Pesto und im Ofen geschmorten Kürbisspalten

Wir sind im Altweibersommer angekommen und die Kürbiszeit ist in vollem Gange! Der Kürbis bringt eine fast unerschöpfliche Menge an verschiedenen Zubereitungsarten mit sich. Und da ich ja momentan sowieso alles einfach nur ins Backrohr stellen könnte, weils einfach so "innen weich und außen knusprig" wird, hab ich das mit dem Kürbis doch auch gleich gemacht. Und wie das geschmeckt hat, einfach himmlisch! Was das Pesto anbelangt, kann ich nur sagen, dass Salbei und Walnüsse perfekt mit dem Kürbis harmonieren, eine runde Geschichte! 


Für den Schmorkürbis...

1 Hokkaidokürbis
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamico
Salz, Pfeffer

Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Den Kürbis in ca. 1 bis 1.5 cm dicke Spalten schneiden (die Schale kann man beim Hokkaido dran lassen) und in eine Auflaufform schichten, sie sollten nicht übereinander liegen. Mit Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer übergießen und schauen, dass jede Spalte gut mit dem Dressing benetzt ist. Die Kübisspalten nun im Ofen für ca. 30 Minuten backen, nach 15 Minten einmal wenden.
In der Zwischenzeit kann man das Pesto machen und die Pasta kochen.

Was man für das Pesto braucht (2-3 Portionen)...

2 Hände Walnusskerne
4 getrocknete Tomaten
1 Hand frischer Salbei
5 EL Olivenöl
1 EL Kürbiskernöl
1 EL Balsamico
Saft 1/2 Limette
1 TL Ahornsirup
3 Bird Eye Chilis (oder andere Chilis)
Salz

Alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben und solange pürieren, bis ein cremiges Pesto entstanden ist. Mit einem Blender oder starken Pürierstab müsste es auch gehen. Wenn es zu klumpig ist, einfach noch ein bissl Olivenöl dazu geben.
Pro Person ca. 100 g Linguine in reichlich Salzwasser kochen und alles schön auf einem Teller anrichten.

"For the Cherry on Top" mit Kürbiskernen und Salbeiblättern garnieren.